Johann Schweymaier

Geboren: 12.09.1902, Augsburg

Gestorben: 18.12.1939, KZ Dachau

Wohnorte in Augsburg

Sebastianstraße 33
Branderstraße 8
Laugingerstraße 3
Zimmermannstraße 12
Pfärrle 10
Schützenstraße 12
Sebastianstraße 33/III
Branderstraße 8
Sebastianstr. 33/III
Laugingerstr. 3/III bei Stapf
Sebastianstraße 33/3
Zimmermannstraße 12/Wiedemann
Sebastianstraße 33 Eltern
Pfärrle 10
Sebastianstraße 33
Brandnerstraße 21/0 bei Sammüller von Dachau
Sebastianstraße 33
Schützenstraße 12/2 Eltern

Orte der Verfolgung

KZ Dachau

Weitere Informationen

Johann Schweymaier,
geb. 12.9.1902 in Augsburg,
ev., Eisendreher, Letzter freier Wohnsitz Schützenstraße 12,
ab 17.5.34 mehrmals im KZ,
ermordet in Dachau am 18.12.1939;
Haftkategorie: „zum 2. Mal im selben KZ“, „Schutzhäftling“, „Polizeihäftling“

Elternhaus und Beruf

Johann Schweymaier ist am 12. September 1902 in Augsburg geboren.1 Er ist das einzige Kind des Schlossers Adolf und seiner Ehefrau Amalie Schweymaier, geb. Gruber.2

Über seine schulische Laufbahn und seinen beruflichen Werdegang wissen wir so gut wie nichts. Er ist Eisendreher von Beruf und als solcher bereits als 13-jähriger in Illesheim und in Pfaffenhofen/Ilm, Gemeinde Westerndorf als Lehrling gemeldet.3

Von Januar 1917 bis August 1920 ist er wieder bei seinen Eltern in Augsburg, Reischlestraße 32 wohnhaft. Mit ihnen zieht er im Herbst 1920 in die Sebastianstraße 33.4 Im März 21 ist er in der Wolfzahnstraße 19, dann bis zum Mai 1922 in der Inneren Uferstraße 19 nachweisbar.

Betroffen durch Inflation und Arbeitslosigkeit

Johann ist der typische Wanderarbeiter, der infolge einer unzureichenden Ausbildung in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit gezwungen ist, seine Arbeitskraft an verschiedensten Orten anzubieten. Es kann nur am Rande erwähnt werden, dass sich die Belastungen des Versailler Vertrags, Verschuldung des Reiches, die inflationäre Entwicklung, die Demobilisierung, die instabile Lage mit zahlreichen Regierungswechseln sowie die zunehmende Radikalisierung extrem ungünstig auf die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Weimarer Republik bis 1923 ausgewirkt haben.5

Vorgehen gegen Wanderarbeiter seit dem Kaiserreich

Seit dem Kaiserreich betrachten die Behörden das Wandern zwecks Arbeitssuche zunehmend als überflüssig. Die Behörden stilisieren „sinnlos erscheinendes“ Wandern „systematisch zur asozialen und krankhaften Eigenschaft der Betroffenen“6 und stigmatisieren diese Personen entsprechend.

Verschärfung der sozialen Situation durch die Weltwirtschaftskrise

Seit dem Ende der 1920-er Jahre werden die Landstraßen des Deutschen Reiches von Facharbeitern, ungelernten Arbeitern, kleineren Angestellten und einer wachsenden Zahl von Jugendlichen bevölkert, die aufgrund von Massenarbeitslosigkeit ihre Beschäftigung verloren haben bzw. keinen Ausbildungsplatz finden. Um zu überleben, nehmen diese Menschen Gelegenheitsarbeiten an, betteln oder schlagen sich mit Hausieren, Musizieren, manchmal auch mit Betrügereien und kleinkriminellen Delikten wie Essensdiebstählen und Zechbetrug durch.7

Johann als Opfer der sozialen und politischen Krisen der Weimarer Republik

In der Zeit vom Juni 1922 bis zum März 1924 wird Johann insgesamt 6-mal wegen Bettels und Landstreicherei verhaftet.1 Er verbüßt eine geringfügige Haftstrafe im Strafgefängnis in Landshut, als unliebsame Person wird er im Januar 1924 aus Ingolstadt und Umgebung für zwei Jahre ausgewiesen.

Ab dem 9. Juni 1924 verbüßt Johann in Landsberg am Lech eine 9-monatige Gefängnisstrafe wegen Raubes ab und wird von dort im Januar 1925 entlassen.2 Seine Tat soll nicht entschuldigt werden, allerdings ist zu berücksichtigen, dass es für einfache Arbeiter angesichts der politischen und sozialen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit ungemein schwierig war, sich über Wasser zu halten.

Aus dem Gefängnis kommend, wohnt er zeitweise wieder bei seinen Eltern in der Sebastianstraße 33, wird im August in Kaufbeuren vom Amtsgericht wegen Diebstahls angeklagt, im Oktober 1925 von der Polizeidirektion Stuttgart verhaftet, im Dezember 1926 kommt er in Saarburg wegen Bettels für 1 Tag ins Gefängnis, 1927 verbüßt er in Frankfurt eine 4-monatige Strafe ab.3

Ab Juni 1928 begibt er sich für 3 Jahre auf Wanderschaft, wohnt dann im Januar 1931 kurzfristig bei seinen Eltern, ehe er vom 7. Juli bis Ende November 1931 eine 4 ½ monatige Haftstrafe im Katzenstadel verbüßt.4

Rigoroses Vorgehen der Nazis gegen sog. „Asoziale“ bzw. „Gemeinschaftsfremde“

Unmittelbar nach der Machtübernahme gehen die Nationalsozialisten gegen Kleinkriminelle, Obdachlose, Wanderarbeiter, Alkoholiker, Bettler sofort erbarmungslos vor. Sie gelten als sog. „Asoziale“ und „Gewohnheitsverbrecher“, gegen welche sie ab 24. November 1933 „Maßnahmen der Sicherung und Besserung“ ins deutsche Strafrecht einführen.5 Die Novelle wird unter § 42e in das RStGB eingefügt.6 Indem das „Gewohnheitsverbrechergesetz“ die Sicherungsverwahrung in letzter Instanz der Abwägung der „Gefährlichkeit“ nach „Gesamtwürdigung“ der Taten“ den Richtern anheimstellt, obliegt sie de facto in deren subjektiven Ermessen.

Dehnbare Begriffsbestimmung

Im Prinzip konnte jeder, der von den sozialen Normen der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ abwich, als „Asozialer“ ins Konzentrationslager deportiert werden. Die große Mehrheit der Häftlinge fiel unter eine der oben genannten Gruppen. In den Konzentrationslagern kennzeichnete die SS die „Asozialen“ mit einem schwarzen Winkel auf der Häftlingskleidung.7

Vorbeugende Sicherungsverwahrung

Gemäß dem am 24.11.1933 erlassenen „Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung“8 konnten rückfällige Straftäter, d.h. zweimal rechtskräftig verurteilte Personen bei einer dritten Straftat in Sicherungsverwahrung genommen werden, sofern der Delinquent als Gewohnheitsverbrecher taxiert wurde9 und dies im Interesse der öffentlichen Sicherheit notwendig erschien. Damit konnten die Strafen von rückfälligen Straftätern über Gebühr verlängert werden. Ab 1941 war sogar die Verhängung der Todesstrafe möglich.10 Am 18. September 1942 verständigten sich schließlich der Reichsführer SS, Heinrich Himmler mit dem Reichsjustizminister Otto Alfred Thierack auf die folgende Vorgehensweise:
„Auslieferung asozialer Elemente aus dem Strafvollzug an den Reichsführer SS zur Vernichtung durch Arbeit. Es werden restlos ausgeliefert die Sicherungsverwahrten, Juden, Zigeuner, Russen und Ukrainer, Polen über 3 Jahre Strafe, Tschechen oder Deutsche über 8 Jahre Strafe nach Entscheidung des Reichsjustizministers. … Es besteht Übereinstimmung darüber, dass … in Zukunft Juden, Polen, Zigeuner, Russen und Ukrainer nicht mehr von ordentlichen Gerichten, soweit es sich um Strafsachen handelt, abgeurteilt werden sollen, sondern durch den Reichsführer SS erledigt werden.“[1] Die Zuführung der Sicherungsverwahrten in die Konzentrationslager und ihre „Vernichtung durch Arbeit“ war durch diese Entscheidung eingeleitet und legitimiert.

Wiederholte Inhaftierung Johann Schweymaiers im KZ Dachau

Johann Schweymaier gerät wegen wiederholter trivialer Vergehen in den Fokus der Staatspolizeileitstelle München und der NS-Strafjustiz.

Er wird am 17. April 1934 erstmals ins KZ Dachau als Polizeihäftling eingewiesen und verbleibt dort bis zum 18. Februar 1935.

Schreibstubenkarte des KZ Dachau. (Arolsen Archives)

 

Aber er ist kaum 2 Monate wieder in Augsburg, da gerät er ab 12. April 1935 erneut als Polizeihäftling (PH) in „Schutzhaft“. Johann verbringt genau 3 Jahre ununterbrochen im KZ Dachau. Vom 30.11.36 bis 24.12.36 ist er im Krankenhaus Schwabing, den medizinischen Grund hierfür kennen wir allerdings nicht.11 Am 20.4.39, nach einer Amnestie anlässlich des „Führergeburtstages“ darf Johann wieder nach Augsburg zurück.12

KZ Dachau, entlassene Häftlinge 20.4.39, darunter Schweymaier. (Arolsen Archives)

 

Er wohnt wiederum bei seinen Eltern, die mittlerweile in die Schützenstraße 12/2 umgezogen sind.13

Erneute Einweisung ins KZ und Ermordung

Aber das NS-Terrorregime erweist sich als unerbittlich. Am 16. August 1939 wird Johann erneut ins KZ Dachau eingewiesen.

Nur 4 Monate später verstirbt Johann Schweymaier am 18. Dezember 1939 als Häftling Nr. 34864 im KZ Dachau.14 Der Totenschein konstatiert als Todesursache akute Herz- und Kreislaufschwäche infolge einer doppelseitiger Unterlappen- Lungenentzündung.15

Totenschein, KZ Dachau. (Arolsen Archives)

 

Auf der untersten Stufe der Häftlingshierarchie dadurch, dass sie in der Hierarchie der Häftlinge den untersten Platz einnahmen. Sowohl Lagerpersonal wie auch Mitgefangene begegneten ihnen mit der gleichen Voreingenommenheit und Ablehnung, die ihnen auch in der Gesamtgesellschaft entgegengebracht wurde: „‚Asoziale‘ galten als unzuverlässig und unsolidarisch, die vielfach von Hass, Eifersucht und Missgunst geprägt waren und durch gegenseitige Verleumdungen und Beschimpfungen den ohnehin harten Lageralltag noch erschwerten.16

Vorbeugehaft als spezifisch nationalsozialistisches Unrecht

Die Vorbeugehaft hat als spezifisch nationalsozialistisches Unrecht zu gelten, denn weder war der Freiheitsentzug richterlich angeordnet, noch zeitlich befristet noch durch Rechtsmittel anfechtbar noch an das Begehen einer konkreten Straftat gebunden, also an Kriterien, die heute für einen Rechtsstaat verbindlich sind.17

Bei den sog. „Asozialen“ genügte „gemeinschaftsschädigendes“ Verhalten für eine Sicherungsverwahrung aus. Für eine Klassifizierung als „Berufsverbrecher“ wiederum waren allein die Vorstrafen ausschlaggebend. Zum Zeitpunkt der Verhängung der „Vorbeugungshaft“ hatten diese vermeintlichen „Berufsverbrecher“ ihre Strafen bereits verbüßt. Gemessen an rechtsstaatlichen Maßstäben waren sie rehabilitiert. Dennoch kamen sie ins Konzentrationslager.

Ergebnislose Ermittlungen 30 Jahre nach seiner Ermordung

Am 26. März 1969, also fast 30 Jahre nach dem Tod von Johann Schweymaier wird von der Staatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen Mordes an 23 Personen im KZ Dachau eingeleitet, darunter an Johann Schweymaier. Aus diesem Grund holt die Staatsanwaltschaft in Bad Arolsen beim Internationalen Suchdienst des Roten Kreuzes Informationen ein.18

Das Ergebnis des Ermittlungsverfahrens ist nicht bekannt, aller Wahrscheinlichkeit wurde es wegen Aussichtslosigkeit eingestellt.19 Von besonderem Interesse war der Staatsanwaltschaft die Religionszugehörigkeit der Ermordeten.20

Fazit: Johann Schweymaier wurde zum Teil Opfer der sozialen und politischen Umstände der Weimarer Republik und definitiv Opfer der Ideologie und der rigiden Ordnungsvorstellungen des NS-Terrorregimes. Er wurde wegen geringfügiger, trivialer Vergehen immer wieder inhaftiert und als mehrfach vorbestrafter Häftling schließlich ermordet.

Späte Rehabilitation der Opfergruppe der „Gemeinschaftsfremden“

Erst am 13. Februar 2020 wurden die berechtigten Ansprüche der sog. „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ vom Deutschen Bundestag allgemein anerkannt.21 Seit 1988 wurden gerade einmal 330 Entschädigungsanträge von Angehörigen dieser Opfergruppe eingereicht. Die Scham und Stigmatisierung dieser Opfergruppe war auch in der Nachkriegszeit geschichtswirksam.

Endlich soll Aufklärung und Forschung zum Thema der sog. „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ intensiviert und Anerkennung für enormes Leid in die Tat umgesetzt werden. Zudem soll eine Wanderausstellung in Gedenkstätten gezeigt werden.

„Niemand saß zurecht im KZ“, sagt die Sozialdemokratin Marianne Schieder MdB mit großem Nachdruck.22

Die Anerkennung der „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer, ihre volle Rehabilitierung, ist ein emphatisches Bekenntnis zu den Prinzipien des Rechtsstaates. Als solches kann und sollte sie auch öffentlich und in der Bildungsarbeit vermittelt werden, denn „Verbrechen, auch begangen an Verbrechern, sind Verbrechen!23

 Wir wollen an Johann Schweymaier mit einer Kurzbiografie und einem Stolperstein erinnern.

 © StD Dr. Bernhard Lehmann, Gegen Vergessen-Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben bernhard.lehmann@gmx.de

  1. StadtAA, MK Johann Schweymaier.
  2. Ebenda.
  3. Ebenda.
  4. Ebenda.
  5. Im Überblick siehe Lothar Gruchmann, Justiz im Dritten Reich 1933-1940; Anpassung und Unterwerfung in der Ära Gürtner, München 1988, S. 838-844; C. Müller, Das Gewohnheitsverbrechergesetz vom 24. November 1933, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 47, 1999, S. 965-979.
  6. Gewohnheitsverbrechergesetz, RGBl 1933/I, S. 996.
  7. Zu den Häftlingskategorien vgl. file:///C:/ZS_KM%2015.5.19%20Dst/Asoziale/Haftarten_dt_final_aroa.pdf.
  8. RGBl. I 995.
  9. RGBl I 995f.: „§ 20a: Hat jemand, der schon zweimal rechtskräftig verurteilt worden ist, durch eine neue vorsätzliche Tat eine Freiheitsstrafe verwirkt und ergibt die Gesamtwürdigung der Taten, daß er ein gefährlicher Gewohnheitsverbrecher ist, so ist, soweit die neue Tat nicht mit schwererer Strafe bedroht ist, auf Zuchthaus bis zu fünf Jahren und, wenn die neue Tat auch ohne diese Strafschärfung ein Verbrechen wäre, auf Zuchthaus bis zu fünfzehn Jahren zu erkennen. Die Strafschärfung setzt voraus, daß die beiden früheren Verurteilungen wegen eines Verbrechens oder vorsätzlichen Vergehens ergangen sind und in jeder von ihnen auf Todesstrafe, Zuchthaus oder Gefängnis von mindestens sechs Monaten erkannt worden ist.

    Hat jemand mindestens drei vorsätzliche Taten begangen und ergibt die Gesamtwürdigung der Taten, daß er ein gefährlicher Gewohnheitsverbrecher ist, so kann das Gericht bei jeder abzuurteilenden Einzeltat die Strafe ebenso verschärfen, auch wenn die übrigen im Absatz l genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

    42e: Wird jemand nach § 20a als ein gefährlicher Gewohnheitsverbrecher verurteilt, so ordnet das Gericht neben der Strafe die Sicherungsverwahrung an, wenn die öffentliche Sicherheit es erfordert.“

  10. Jörg Kinzig, Die Neuordnung des Rechts der Sicherungsverwahrung, NJW 4/2011, S.20.
  11. ITS Bad Arolsen, Korrespondenz T/D 973345: Dokumentenauszug an die Staatsanwaltschaft beim LG München 2.
  12. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.1./9920242: Listen über Entlassungen aus dem KZ Dachau 1934-1945.
  13. StadtAA, MK Johann Schweymaier.
  14. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.1/9931159 Namensverzeichnis über verstorbene deutsche Häftlinge des KL Dachau.
  15. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.2./10296859 Individuelle Unterlagen des KZ Dachau.
  16. Wolfgang Ayaß, Schwarze und grüne Winkel. Die nationalsozialistische Verfolgung von »Asozialen« und »Kriminellen« – ein Überblick über die Forschungsgeschichte, in: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.), Ausgegrenzt. „Asoziale“ und „Kriminelle“ im nationalsozialistischen Lagersystem, Bremen 2009, S. 16-30, hier S. 17.
  17. Julia Hörath, Rechtshistorische Grundlagen der KZ-Haft von sogenannten „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“. Ein Überblick. Schriftliche Stellungnahme zur 36. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, am 6. November 2019.
  18. ITS Bad Arolsen, 6.3.3.5/105613388 Korrespondenz File 209/656.
  19. ITS Bad Arolsen, Korrespondenz File 209/656; AZ U 13 Js 13/67.
  20. ITS Bad Arolsen, Korrespondenz File 209/656.
  21. https://www.spdfraktion.de/themen/ns-opfer-anerkennung-so-genannte-asoziale-berufsverbrecher ; https://www.tagesschau.de/inland/opfergruppe-101.html.
  22. https://www.tagesschau.de/inland/opfergruppe-101.html.
  23. Nikolaus Wachsmann, Hitler’s Prisons. Legal Terror in Nazi Germany, New Haven/London 2004, S. 7. Übersetzung von Julia Hörath.

ITS Bad Arolsen
– 1.1.6.2./10296859 Individuelle Unterlagen des KZ Dachau
– 6.3.3.5/105613388 Korrespondenz File 209/656
– Korrespondenz file 209/656; AZ U 13 Js 13/67
– Korrespondenz T/D 973345: Dokumentenauszug an die Staatsanwaltschaft beim LG München 2
– 1.1.6.1./9920242: Listen über Entlassungen aus dem KZ Dachau 1934-1945

Stadtarchiv Augsburg (StadtAA)
Meldebogen (MB)
– Adolf Schweymaier

Meldekartei (MK)
– Johann Schweymaier

Reichsgesetzblatt (RGBl)
– 1933/I, S. 996
– I 995

https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/dossier-nationalsozialismus/39531/kampf-um-die-republik-1919-1923

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Arbeitslosigkeit_(Weimarer_Republik)

file:///C:/ZS_KM%2015.5.19%20Dst/Asoziale/Haftarten_dt_final_aroa.pdf

https://www.spdfraktion.de/themen/ns-opfer-anerkennung-so-genannte-asoziale-berufsverbrecher

https://www.tagesschau.de/inland/opfergruppe-101.html

 

Wolfgang Ayaß, Schwarze und grüne Winkel. Die nationalsozialistische Verfolgung von »Asozialen« und »Kriminellen« – ein Überblick über die Forschungsgeschichte, in: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.), Ausgegrenzt. „Asoziale“ und „Kriminelle“ im nationalsozialistischen Lagersystem, Bremen 2009, S. 16-30.

Julia Hörath, Rechtshistorische Grundlagen der KZ-Haft von sogenannten „Asozialen“ und „Berufsverbrechern“. Ein Überblick. Schriftliche Stellungnahme zur 36. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, am 6. November 2019.

KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.) Editorial, in: Ausgegrenzt. „Asoziale“ und „Kriminelle“ im national-sozialistischen Lagersystem. Bremen 2009, S. 7-15.

Christa Schikorra, Schwarze Winkel im KZ. Die Haftgruppe der „Asozialen“ in der Häftlingsgemeinschaft, in: Dietmar Sedlaczek, u.a. (Hg.), „minderwertig“ und „asozial“. Stationen der Verfolgung gesellschaftlicher Außenseiter, Zürich 2005, S. 116-119.