Lüneburgerstr. 1
Predigerberg 1
Hunoldsgraben 38
Geißgäßchen 5
Aspernstr. 39
Kreitmayrstr. 38a
Lützowstr. 29a
Schwarzenbergstr. 16
Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren
Heil- und Pflegeanstalt Irsee
Martin Büchs entstammt der zweiten Ehe seines Vaters Martin Büchs (Jg. 1861) mit der 24 Jahre jüngeren Johanna Dachs (Jg. 1885) aus Münster/Bezirksamt Schwabmünchen. Wie damals üblich, wurde Martin am 29. Oktober 1913 in der Wohnung seiner Eltern in der Lüneburgerstr. 1 entbunden.
Martin Büchs‘ sen. erste Ehefrau Maria Anna geb. Senning (Jg. 1857) war 1907 verstorben. Die beiden waren 21 Jahre miteinander verheiratet1
.
Die zweite Ehe von Martin Büchs sen. mit Johanna wird am 18. Januar 1911 in Augsburg geschlossen, fünf Tage später kommt ihr Sohn Johann auf die Welt, verstirbt aber nach 2 Monaten. Die im Februar 1912 geborene Tochter Kreszenz verstirbt ebenfalls im Kleinkindalter.
Von Johanna Dachs sind zwei uneheliche Kinder bekannt. Johanna, die vor der Ehe mit Martin Büchs sen. 1910 geboren wurde, sowie Therese, die im April 1915 zur Welt kommt. Beide Kinder versterben im Kleinkindalter. Die Väter der Kinder sind uns nicht bekannt. Die Ehe mit Johanna Dachs wird „aus Verschulden der Ehefrau“ am 23. Juli 1914 geschieden. Johanna verstirbt Ende April 1916 in München im Alter von 31 Jahren.
Die Familienverhältnisse sind nicht die besten Voraussetzungen für Martin. Ganze vier Monate verbleibt er bei seinen Eltern. Sein Vater kommt im März 1914 ins Krankenhaus und verbleibt dort ganze 3 Monate. Anschließend ist sein Vater bis Mitte August 1914 noch drei Wochen an der Brühlbrücke 6 nachweisbar, danach verliert sich seine Spur.
Sein Sohn wird jedenfalls in die Armenpflege am Predigerberg 1 gegeben. Dies war Anlaufstelle und letzte Zuflucht für die sozial Schwächsten der Stadt, 1920 wurde es das erste „Städtische Altenheim“ und „Kinderheim“2
.
Ab August 1915 wohnt der zweijährige Martin Büchs bei der Familie von Adalbert Fournier3
am Hunoldsgraben 38. Eine Verwandtschaft Fourniers mit der Familie Büchs ist nicht nachweisbar. Vielleicht war er ein guter Freund der Familie Büchs. Jedenfalls fungiert Adalbert Fournier als sein rechtmäßiger Pflegevater4
. Mit der Familie Fournier zieht er ins Geißgäßchen 5, dann in die Aspernstraße 39, wo die Familie 14 Jahre lang wohnt5
. Danach sind Adalbert Fournier und Martin Büchs ab Januar 1930 in der Kreitmayrstr. 38a nachweisbar.
Adalbert Furnier (geb. 1859) ist Uhrfedermacher und seit 4. März 1888 mit Maria Heiss aus Dillingen verheiratet6
. Mit Maria hat er 6 Kinder. Den ältesten Sohn, geboren 1886, benennen die beiden nach dem Vater Adalbert; die Kinder Josef geb./verst. 1888, Josef geb. 1890, verst. 1894, Maria, geb./verst. 1892, überleben das Kleinkindalter nicht. Maria geb. 1896 wird nur 22 Jahre alt; der jüngste Sohn Xaver Fournier geb. 1901 verstirbt mit 37 Jahren7
. Die Geschichte der Familie ist geprägt von Trauer und Leid.
Als Fourniers Ehefrau Maria 1923 verstirbt, erhält Adalbert Furnier eine Invalidenrente von 170 RM. Mit Ausnahme seines ältesten und jüngsten Sohnes sind keine Kinder von Adalbert Fournier mehr am Leben. Adalbert Xaver zieht 1906 aus der elterlichen Wohnung aus und heiratet 1908 Maria Weigl aus Wackersdorf, die ihn 1922 verlässt, worauf er sich 1924 mit Anna Buchberger aus Neuhof8
verehelicht. So wohnt einzig noch der Pflegesohn Martin Büchs bei ihm. Wir dürfen annehmen, dass sich Martin und sein Pflegevater gegenseitig gestützt und aufgebaut haben. 1934 ziehen die beiden in die Lützowstraße 29a, im Juli 1935 in die Schwarzenbergstr. 16. Am 16. Januar 1936 zieht Adalbert, von Krankheit gezeichnet, ins Altersheim am Predigerberg 19
. Er verstirbt dort am 12. November 193610
.
Bereits am 13. August 1935 wird Martin Büchs von der Schwarzenbergstraße 16 aus ins Städtische Krankenhaus Augsburg eingewiesen und kommt von dort in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren. Martins Diagnose lautet auf Hebephrenie11 . Darunter versteht man eine Form der Schizophrenie, die im Alter zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr beginnt und autistische Züge aufweist. Die Erkrankung schreitet stetig oder in Schüben fort und resultiert in schweren chronischen Persönlichkeitsstörungen. Er ist 22 Jahre alt. Martin klagt bei der Anamnese über heftige Leibschmerzen.

Aus seinem Lebenslauf, den er in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren handschriftlich verfasst, wird ersichtlich, dass er in Augsburg die Hilfs- und Fortbildungsschule besuchte und dann in der Baumwollspinnerei, später in der Landhilfe und im Arbeitsdienst leichte Arbeiten verrichtete. Martin ist 1,64 m groß, wiegt aber nur 54 kg. Es scheint, als leide Martin unter Depressionen. Er ist stark introvertiert. In Kaufbeuren wird er der Abteilung A 2 zugewiesen und bei Außenarbeiten eingesetzt.

Angesichts nicht mehr lebender Angehöriger geht das Erbgesundheitsgericht Augsburg rabiat vor und fasst am 8. Oktober 1935 den Beschluss, Martin unfruchtbar zu machen. Die Begründung des EGG Augsburg lautete: „Das Gericht ist auf Grund der ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen zu der sicheren Überzeugung gekommen, dass bei Büchs tatsächlich angeborener Schwachsinn im Sinne des Gesetzes vorliegt“ 12 . Nur 2 Wochen später, am 22. Oktober 1935, wird er im Kreiskrankenhaus Kaufbeuren zwangssterilisiert13 ist auf Grund der Entscheidung des Erbgesundheitsgerichts zu Augsburg (ursprünglich war hier Kempten eingetragen, dies wurde jedoch durchgestrichen) vom 17.09. (der 08.10. ist ebenfalls durchgestrichen) 1935 [...] am 22.10.1935 [...] unfruchtbar gemacht worden. Im Beschluss des Erbgesundheitsgerichts Augsburg vom 17.09.1935 heißt es ferner: Im Jahre 1934 wurde gelegentlich eines Aufenthaltes im Städt. Krankenhaus Augsburg die Diagnose auf "Hebephrenie mit geringgradiger Debilität" gestellt. Das Gericht ist auf Grund der ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen zu der sicheren Überzeugung gekommen, dass bei Büchs tatsächlich angeborener Schwachsinn im Sinne des Gesetzes vorliegt. Dieser Beschluss ist am 08.10.1935 endgültig geworden.].

Martin sträubt sich vehement gegen diesen ungeheuerlichen Eingriff, er unternimmt einen Fluchtversuch, wehrt sich bis in den Operationssaal hinein, sodass die Wärter anwesend bleiben müssen. Ab dem Zeitpunkt der Zwangssterilisation lässt sich eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und eine Verhaltensänderung feststellen14
. Es ist immer wieder zu betonen, dass wir Martin Büchs nur aus der Perspektive seiner Peiniger kennen, die im Umgang mit kranken Menschen mit sozialdarwinistischen Kategorien zu Werke gingen.
Am 29. Januar 1936 wird Martin in die offene Fürsorge nach Meitingen gegeben. Wo er dort gewohnt hat, wissen wir nicht. Nach den Berichten der offenen Fürsorge hat Martin sich gut in Meitingen eingelebt. Ausdrücklich wird vermerkt, dass er ein sehr guter Schachspieler sei. Weiterhin klagt Martin beim Sprechtag über Leibschmerzen15
.
Wiederaufnahme in Kaufbeuren
Am 30. August 1937 kommt Martin erneut durch Einweisungsbeschluss des Bezirksamtes Augsburg nach Kaufbeuren. Er selbst gibt an, dass er Mitte Juni 1937 von Meitingen nach Augsburg entlaufen sei und Verwandte in der Kreitmayrstraße 38a besucht habe. Dort hatte Martin gemeinsam bis August 1935 mit seinem Pflegevater gewohnt. Wegen Diebstahls sei er dann über 2 Monate im Katzenstadel eingesessen, weil er in einer Wirtschaft eingestiegen sei und Lebensmittel gestohlen habe16
. Auf seinen eigenen Wunsch hin sei er wieder nach Kaufbeuren gekommen. Auch jetzt klagt Martin immer wieder über Leibschmerzen und wirkt seit seiner Zwangssterilisation und Wiedereinweisung noch zurückgezogener als je zuvor. Er arbeitet in der Tütenkleberei.
Martin wird am 15. Mai 1939 nach Irsee verlegt, es finden sich im Patientenbogen nur noch wenige Einträge. Zu einer Arbeit sei er nicht mehr heranzuziehen, wie Dr. Lothar Gärtner17
, der leitende Oberarzt in Irsee, vermerkt. Die Attestierung der Arbeitsunfähigkeit ist ein sicheres Indiz dafür, dass ein Patient in die Tötungsanstalt verlegt werden soll.
Am 5. September 1940 findet sich der lapidare Eintrag: „verlegt“. Zustand unverändert. Gez. Dr. Gärtner
Ab August 1940 erfolgt von Kaufbeuren und Irsee die „Verlegung“ der ersten Patienten in die Vernichtungsanstalten Grafeneck und Hartheim und dort im Rahmen der sogenannten T 4 Aktionen deren Ermordung18
.
Dieser „Selektion lebensunwürdigen Lebens“ im Rahmen der Aktion T 4 gehen umfangreiche Planungen voraus. Am 9.10.1939 werden vom Leiter der Abteilung IV des Reichsministerium des Inneren, Leonardo Conti, die in Frage kommenden Heil- und Pflegeanstalten zur Benennung bestimmter Patienten mittels Meldebögen aufgefordert19
. In einem beigefügten Merkblatt ist angegeben, welche Patienten nach Berlin gemeldet werden müssen:
Die Organisation der Krankenmorde erfolgt gleichermaßen auf 3 Ebenen: der zentralen des Reiches, der mittleren der Länder und vor Ort in Grafeneck. Von der T 4-Zentrale in Berlin erhalten die Büroabteilungen der Tötungsanstalten (insgesamt 6: Grafeneck bei Reutlingen, Brandenburg an der Havel, Bernburg an der Saale, Hadamar in Nordhessen, Sonnenstein bei Pirna, Hartheim bei Linz) die begutachteten Meldebögen. Von den Innenministerien der Länder, in diesem Fall Bayern, gehen die Verlegungsanordnungen in die Anstalten, im Fall von Martin Büchs nach Kaufbeuren, sie dienen als deren Verhandlungs- und Ansprechpartner. Von Grafeneck fahren die drei Busse der Gemeinnützigen Kranken Transport GmbH in die Anstalten.

Die von der Reichspost stammenden, ursprünglich roten, später grauen Busse werden mit Milchglasscheiben versehen. Durch eine Kabinenwand abgetrennt werden sie von einem Fahrer und Beifahrer gesteuert. Außerdem begleiten Pflegepersonen die Transporte, die den Kranken Beruhigungsspritzen geben, sie aber auch an besondere Vorrichtungen festschnallen oder gar in Handschellen legen können. In einem PKW vorneweg fährt der Transportleiter, der die Liste mit sich führt, nach welcher die Personen in der Abgabeanstalt ausgesucht werden. Auf dem Rückweg hat er auch die Krankenakten bei sich26 .
Bei Ankunft in Grafeneck übergeben die Transportleiter Schwenninger und Seibl die Krankengeschichten dem Büropersonal. Anhand dieser Unterlagen wird die Prüfung der einzelnen Personalien vorgenommen. Danach gelangen die Kranken in einen anderen Raum, wo sie zur Entkleidung kommen. Schließlich führt man die Patienten den Ärzten zur letzten Untersuchung vor. In manchen Fällen werden Beruhigungsspritzen gegeben, in den weitaus meisten Fällen dauert die Untersuchung nur wenige Sekunden bis zu einer Minute. In Grafeneck nehmen die Ärzte Dr. Schumann, Dr. Henseke und ab April 1940 Dr. Baumhardt die Untersuchung vor. Sie dient in der Regel aber nicht dem Zweck der nochmaligen Überprüfung des Krankheitszustandes, sondern sie wird dazu benutzt, die sachliche und personelle Richtigkeit der vorgestellten Kranken zu überprüfen und auffallende Kennzeichen zu notieren, die für die Erstellung der späteren Todesursache von Bedeutung sein können.
Dann geht es durch ein Tor im Bretterzaun, vorbei am Krematorium, zum Tötungsgebäude. Die Ermordung erfolgt durch Kohlenmonoxyd-Gas, das der Anstaltsarzt durch Bedienen eines Manometers in den Vergasungsraum einströmen lässt.
Beim Betreten des Vergasungsraumes werden die Kranken, maximal 75 Personen, nochmals gezählt, sodann die Tore geschlossen. Einige Opfer scheinen geglaubt zu haben, es gehe tatsächlich zum Duschen, andere beginnen sich im letzten Augenblick zu wehren und schreien laut. Die Zufuhr des Gases beträgt in der Regel 20 Minuten, sie wird eingestellt, wenn sich im Vergasungsraum keine Bewegung mehr feststellen lässt.
Das Personal, das die Krematoriumsöfen bedient, manchmal auch „Brenner“ oder „Desinfektoren“ genannt, ist auch zuständig für den Abtransport der Leichen zum Verbrennungsort27
.
Das Personal für die Vernichtungsanstalt Grafeneck besteht aus ungefähr 80 Männer und Frauen aus Berlin und Stuttgart. Es besteht aus Ärzten, Polizeibeamten, Büroangestellten, Pflege- und Transportpersonal, Wirtschafts- und Hauspersonal sowie Wachmannschaften und Leichenbrennern, sogenannten „Desinfektoren“, die in der Regel Verbänden der SS entstammen.
Der Ärztliche Leiter, bei dem die Gesamtverantwortung für die Durchführung des Massenmordes vor Ort liegt, ist Dr. Horst Schumann (1906–1983). Anfang Oktober wird Schumann, zuvor Amtsarzt in Halle an der Saale, in die Kanzlei des Führers bestellt, wo Viktor Brack ihn über die „Euthanasie“-Mordaktion informiert und zur Mitarbeit auffordert. Schumann willigt ein und wird zum Leitenden Arzt in Grafeneck ernannt. Von Grafeneck wechselt Schumann im Frühsommer 1940 in die T 4-Vernichtungsanstalt Sonnenstein bei Pirna.
Auf Schumann folgt als neuer Direktor sein bisheriger Stellvertreter Dr. Ernst Baumhardt (1911–1943). Er ist ärztlicher Direktor von Grafeneck zwischen Mai/Juni 1940 bis zur Auflösung der Vernichtungsanstalt im Dezember 1940. Im Jahr 1941, als ein großer Teil des Personals von Grafeneck nach Hadamar versetzt wird, leitet Dr. Baumhardt die Vernichtungsanstalt bei Limburg an der Lahn. Als Marinearzt fällt er am 12.6.1943.
Der 1900 in Staufenberg/Hessen geborene Chemiker Dr. August Becker, Mitglied der SS seit 1931, SS-Untersturmführer im Amt II des Reichsicherheitshauptamtes (RSHA), wird vom Januar 40 bis Oktober 41 zur T 4-Behörde abgestellt und beauftragt, das zu den Morden benötigte Kohlenmonoxidgas von der IG Farben in Ludwigshafen zu holen und zu den einzelnen Tötungsanstalten zu bringen. Er nimmt die erste „Probevergasung“ selbst vor.
Christian Wirth (1885–1944) ist bis zu seiner Abkommandierung zur T 4-Behörde Kriminalkommissar des Polizeipräsidiums Stuttgart. Er wird in Grafeneck mit dem Aufbau der Büroabteilung betraut. Als Kriminalkommissar kennt er alle Schliche der Vertuschung. Ab Frühjahr 1940 steigt er, befördert zum Polizeimajor und SS-Sturmbannführer31 , zum Inspekteur aller 6 Vernichtungsanstalten der Aktion T 4 und schließlich ab August 1942 zum Inspekteur der Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka auf32 .
Der erste reguläre Leiter des Sonderstandesamtes wird Jacob Wöger33
, Kriminalkommissar, geb. am 3. Mai 1897 in Steinheim, Kreis Heidenheim. Wie in den anderen Tötungsanstalten werden zur Verschleierung der Morde eine bürokratische Abwicklungsstelle und ein Sonderstandesamt eingerichtet. Dort werden unter anderem vorgefertigte „Trostbriefe“ und Sterbeurkunden mit gefälschten Todesursachen und Sterbedaten ausgestellt und an die Verwandten der Opfer verschickt. Die Leichen werden aus seuchenpolizeilichen Gründen verbrannt und können auf Kosten der Hinterbliebenen an das betreffende Friedhofsamt geschickt werden34
.
Martin Büchs wird zum Opfer der barbarischen Krankenmorde der Nationalsozialisten, die sich aus der wahnhaften sozialdarwinistischen Ideologie ableiteten, die den schwachen, kranken und von Fürsorge abhängigen Personen keine Lebensberechtigung einräumte.
Wir wollen an Martin Büchs mit einem Stolperstein und einer Kurzbiografie erinnern.
© Biografie erstellt von Dr. Bernhard Lehmann StD a.D., Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben
BA Berlin, R-179/761
Staatsarchiv Augsburg, Akten EGG Augsburg, XIII 140/1935
StadtAA, MB, Fournier Adalbert, 1859
StadtAA, MB, Fournier Adalbert, 1886
StadtAA, MK 1, Fournier Adalbert 1859
StadtAA, Polizeibögen, Polizeirevier 3, Schwarzenbergstr. 16
https://www.bezirkskliniken-schwaben.de/fileadmin/Daten/PDFs/%C3%9Cber_uns/Historie/NS_Euthanasie_Kaufbeuren_Irsee_2020.pdf
https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/NS-%22Euthanasie%22
Aly, Götz (Hrsg.): Aktion T4: 1939-1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4. Zweite Auflage, Berlin 1989
Burleigh, Michael (Hrsg.): Tod und Erlösung. Euthanasie in Deutschland 1900-1945, Zürich 2002
Cranach, Michael von/ Schweizer-Martinschek, Petra, We-ber, Petra: „Später wurde in der Familie darüber nicht gesprochen“. Gedenkbuch für die Kaufbeurer Opfer der nationalsozia-listischen „Euthanasie“-Verbrechen; Neustadt/Aisch 2020
Heuvelmann, Magdalene: „Wer in einer Gottesferne lebt, ist im Stande, jeden Kranken wegzuräumen.“ „Geistliche Quellen“ zu den NS-Krankenmorden in der Heil- und Pflegeanstalt Irsee; Irsee, 2. Auflage 2015
Klee, Ernst (Hrsg.): Dokumente zur „Euthanasie“. Frankfurt/Main 1985
Neugebauer, Wolfgang: Die „Aktion T4“, in: Kepplinger, Brigitte/ Marckhgott, Gerhart/ Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage Linz, 2008, S. 17-34
Resch, Erich/ Schweizer-Martinschek, Petra (Hrsg.): Die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee während der NS-Zeit, in: Stefan Dieter (Hrsg.), Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Kaufbeurer Schriftenreihe, Band 14, S.114-133
Stöckle, Thomas: Grafeneck. Die Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland; Tübingen, 3. Auflage 2012