Johanna Bauer

Date of Birth:
06.07.1924, Augsburg
Deceased:
08.08.1941, Hartheim

Residencies

Friesenstr. 8
Wertachstraße 10
Grimmstraße 12

Places of persecution

Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren
Tötungsanstalt Hartheim/Linz

Biography

Bauer Johanna, geb. 6.7.24, kath., in Augsburg, ermordet am 8.8.41 in Hartheim/Linz; letzter Wohnsitz Grimmstr. 12

Johanna Bauer wird am 6. Juli 1924 in Augsburg geboren1 . Sie ist das uneheliche Kind der 27-jährigen Augsburger Dienstmagd Barbara Bauer. Das Kind wird im Wöchnerinnenheim in der Hindenburgstr. 59 entbunden2 . Den Vater kennen wir nicht3 . 5 Tage später wird das Kind in St. Anton auf den Namen Johanna getauft4 .

Geburtsurkunde

Barbara wohnt zur Zeit der Entbindung in der Bürgermeister-Fischer-Str. 12.
Barbara zieht nach der Geburt ihrer Tochter in die Friesenstr. 8, kurz danach in die Wertachstraße 10 und ist schließlich in der Grimmstraße 12 in Augsburg-Oberhausen nachweisbar. Am 29. September 1924 wird die junge Mutter ins Städtische Krankenhaus eingewiesen und kommt von dort am 2. Oktober in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren. Dort verbleibt sie fast 50 Jahre und wird schließlich 1974 ins Iberg-Sanatorium Maierhöfen im Allgäu entlassen5 . Sie verstirbt am 28. Juni 1977 in Meitingen6 .
Das kaum 11 Wochen alte Kind kommt auf Beschluss des Augsburger Stadtjugendamtes ins Kinderasyl nach Wittislingen/Dillingen, Haus Nr. 119. Die Franziskanerinnen betreuten dort einen Kindergarten, ein Kinderasyl, eine Schule und wirkten in der ambulanten Krankenpflege7 . Sicher befand sie sich dort in guten Händen. Aber wir wissen nichts über die frühen Jahre von Johanna. Eines aber ist sicher. Ihr fehlt die Geborgenheit der Familie, die emotionale Zuneigung, der liebevolle Umgang, die fürsorgliche Hand der Eltern. Ein Manko, das ihr Leben nachhaltig prägt. Zudem ist das Kind geistig stark beeinträchtigt.
Nach einer Vereinbarung der erziehungsberechtigten Oberin des Kinderasyls mit der Hauptschullehrerin Berta Schuntner besucht das kaum 6-jährige Mädchen ab 1. Mai 1930 probeweise den Unterricht für 3 Stunden pro Tag. Das Kind ist sehr anhänglich, aber meist recht unruhig8 . Die Lehrerin bezeichnet sie als nervenschwach, sie hat schwache Augen und einen Sprachfehler, sie lispelt.

Aufnahme im Schutzengelheim Lautrach

Weil Johanna in einer Normalschule nicht individuell gefördert werden kann, kommt sie am 18. April 1931 ins Schutzengelheim in Deybach-Lautrach. Seit 1914 betreuen dort die Dillinger Franziskanerschwestern Mädchen mit Behinderung. In den 30-er Jahren leben dort rund 350 Erwachsene und Kinder mit Behinderung, 73 Schülerinnen werden unterrichtet. 1940 werden 199 Menschen mit Behinderung nach Kaufbeuren und Ursberg abtransportiert9 .

Schutzengelheim Lautrach 1934

Johanna durchläuft bis zum 1. April 1939 die Vor-, Unter-, Mittelstufe und die hauswirtschaftliche Fortbildungsklasse. Wegen ihrer starken Beeinträchtigung wird sie von 1931 bis 1935 nicht benotet, in den Schuljahren 35/36 bis 37/38 wird der Hilfsschulmaßstab angewandt.
Der Fürsorgeverband Augsburg-Stadt und das Stadtjugendamt als Amtsvormund erwarten einen jährlichen Bericht über Johanna. Die Schulleiterin Dorothea Seuß charakterisiert Johanna als ausgesprochen schwierige Schülerin und Person mit einem ausgeprägten Geltungsbedürfnis. Sie „spielt Theater“, vermerkt die Schulleiterin und bezeichnet sie als „fast undefinierbares Wesen“10 .
Sie sei in ihrer Klasse tonangebend, neige zur Geselligkeit und lege oft eine ansteckende Fröhlichkeit an den Tag. Aber gelegentlich komme es zu Entgleisungen. Danach sei Johanna rasch wieder reuig und lenksam. Im Laufe der Jahre ist sie bestrebt, die Zufriedenheit der Lehrer zu erwerben. Außerhalb der Schule kommt es immer wieder zu Klagen über ihr Verhalten. Strafen verträgt Johanna ganz und gar nicht11 .

Antrag auf Sterilisation 1938

Angesichts der fehlenden emotionalen Bindung scheint das Verhalten von Johanna durchaus plausibel und nachvollziehbar. Johanna wird 1939 aus der Schule entlassen. Sie selbst wünscht sich eine Beschäftigung, in der sie körperlich gefordert wird, was auch die Erzieher für sinnvoll halten. Sie verbleibt in Lautrach und betätigt sich in einer hauswirtschaftlichen Gruppe.

Verlegung in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren im November 1940

Zu Beginn der „Euthanasie“-Aktion werden aus ganz Bayern, vor allem aber aus dem Regierungsbezirk Schwaben ab Sommer 1940 Patienten anderer Anstalten nach Kaufbeuren verlegt. So kommen viele Personen aus Ursberg, Holzen, Pfaffenhausen, Glött, Lauingen, Lautrach, Schweinspoint, Günzburg und aus den Kinderheimen Möhren und Stein ins Allgäu, um von dort aus in den Tötungsanstalten ermordet zu werden.12 Es kann gut sein, dass Johanna in Kaufbeuren ihrer Mutter begegnet ist.
Johanna wird am 16. November 1940 mit weiteren Mädchen aus Lautrach in die Anstalt Kaufbeuren verlegt. Die Einträge in ihrem Patientenbogen lesen sich ausnahmslos positiv.
Johanna freue sich über die Arbeit im Bügelsaal, sei gut brauchbar, sei aber verlegen, unsicher und schüchtern.
Sie sei nie erregt oder bösartig und versorge sich vollkommen selbst. Johanna gebe nie Anlass zu Klagen. Sie arbeite fleißig und gewissenhaft in der Putzgruppe und vor allem in der Wäscherei. Dennoch wird Johanna Baur „verlegt“.13

Akte Kaufbeuren

Deportation nach Hartheim/Linz am 8. August 1941

Johanna wird am 8. August 1941 mit 132 weiteren Patientinnen und 7 Patienten mit den Grauen Bussen nach Hartheim deportiert. Darunter befinden sich alleine 57 Frauen, die am 16.11.40 vom Schutzengelheim Deybach-Lautrach nach Kaufbeuren verlegt worden sind, darunter sind mindestens 21 Frauen und Mädchen aus Augsburg.14

Ablauf der „Verlegungen“

Über den Ablauf der Verlegungen berichtete eine Ordensschwester aus Irsee:
„Auf den Listen waren die Namen und jeder Name hatte eine Nummer. Und wir haben dann jedem Kranken, der auf der Liste stand, so ein Leukoplaststreifen auf den Rücken geklebt und darauf die Nummer und den Namen geschrieben. Uns hat man gesagt, diese Leute kommen in Wohltätigkeitsanstalten, zur Caritas oder so. Damit’s billiger wird. Ja, dann haben wir sie ganz schön angezogen, die schönsten Kleider und Wäsche haben wir mitgegeben, damit sie einen guten Eindruck machen. Ein paar Wochen später, als man schon wieder Kranke abtransportierte, kamen Kisten zu uns und da waren die ganzen Sachen der Kranken drin, Kleider und Wäsche und das hat alles nach Gas gestunken. Richtig gestunken hat’s! Und die Kleider waren alle verkehrt rum, die Nähte nach außen. Da hat man sicher den Patienten, wenn sie tot am Boden lagen, einfach die Kleider runtergezogen und in die Kisten geworfen. Da wussten wir dann, ass sie vergast werden, wir nahmen es mindestens an.“15

Es ist der letzte Transport von Kaufbeuren nach Hartheim. Infolge der öffentlichen Proteste katholischer Bischöfe und protestantischer Geistlicher sowie der Information einer breiten Öffentlichkeit mittels der deutschsprachigen Welle des BBC im Sommer 1941 erteilte Hitler am 21.8.1941 seinem Begleitarzt Karl Brandt und Reichsleiter Philipp Bouhler die mündliche Weisung, die Aktion T4 zu beenden und die „Erwachseneneuthanasie“ in den 6 Tötungsanstalten (Grafeneck, Hartheim, Hadamar, Brandenburg, Bernburg, Sonnenstein) einzustellen.16
Die „Aktion T4“ ist eine nach 1945 gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen in Deutschland unter der Leitung der Zentraldienststelle Berlin, Tiergartenstraße 4.17
Von Kaufbeuren und Irsee aus wurden insgesamt 687 Patienten in die Tötungsanstalten Grafeneck und Hartheim transportiert und ermordet. Anhand der Klinikakten können die Opferzahlen folgendermaßen belegt werden:
26. August 1940 75 Männer
27. August 1940 75 Frauen
5. September 1940 75 Männer
8. November 1940 90 Frauen
25. November 1940 61 Männer
9. Dezember 1940 35 Frauen
4. Juni 1941 70 Männer
5. Juni 1941 71 Frauen
8. August 1941 133 Frauen und 7 Männer
5 Rückstellungen
gesamt 687 Patienten18

Ermordung in Hartheim/Linz

In Hartheim werden die eingelieferten Menschen entkleidet, gemessen, gewogen, fotografiert und dann den Ärzten vorgeführt. Personendaten werden überprüft und auffallende Kennzeichen wie Operationsnarben vermerkt, die für die Erstellung der fingierten Todesursache von Bedeutung sein können.
Die Gaskammern sind mit Brauseköpfen ausgestattet. Meist werden 30 und mehr Menschen zugleich vergast. Die Tötung erfolgt durch Kohlenmonoxydgas, das der Anstaltsarzt einströmen lässt. Die Zufuhr des Gases beträgt in der Regel 20 Minuten, sie wird eingestellt, wenn sich im Vergasungsraum keine Bewegung mehr feststellen lässt. In der Regel werden die Ermordeten in anstaltseigenen Krematorien verbrannt, die Goldkronen werden zuvor herausgebrochen. Das so gewonnene „Rohmaterial“ wird über die Zentraldienststelle T 4 an die Degussa geliefert und zu Feingold verarbeitet.19

Beseitigung der Leichen

Wenn die Körper nach der Verbrennung nicht vollständig zu Asche zerfallen sind, werden die Knochen in einer elektrischen Knochenmühle zerkleinert, die in einer Ecke des Krematoriumsraums steht. Ein Teil der Asche wird dazu verwendet, die Urnen zu befüllen; eine Urne umfasst ungefähr 3 kg Asche.20 Die restliche Asche wird von den Brennern in Säcke verpackt. Die Asche wird sodann aus den Säcken heraus in die Donau geschüttet. Später wird die Asche im ehemaligen Schlossgarten an der Ostseite des Gebäudes vergraben.21
Nach der Einstellung der Aktion T-4 werden die Krankenmorde mit unerbittlicher Konsequenz „dezentral“ in den Heil- und Pflegeanstalten durch Nahrungsentzug bzw. Verabreichung von Morphium-Skopolamin und Luminal fortgeführt.22
Wir erinnern an Johanna Bauer mit dieser Kurzbiografie und einem Stolperstein.

© Dr. Bernhard Lehmann, Gegen Vergessen – Für Demokratie, RAG Augsburg-Schwaben

Footnotes
  1. BA Berlin, R 179_22043 Johanna Bauer, Taufurkunde. Demnach wurde Johanna im Wöchnerinnenheim in der Hindenburgstraße 59 morgens um 6 Uhr entbunden. Die Schreibweise des Nachnamens ist uneinheitlich: Bauer / Baur.
  2. BA Berlin, R 179_22043 Geburtsurkunde in Abschrift vom 30.4.1931. Johannas Mutter ist am 18.4.1897 in Augsburg geboren.
  3. StAA, MK 2 Barbara Baur 1897. Die Eltern von Barbara Baur sind Johann und Johanna Baur, geb. Wipfler. Barbara Baur ist am 18.4.1897 in Augsburg geboren.
  4. BA Berlin, R 179_22043 Taufurkunde St. Anton
  5. Bezirk Schwaben, historischer Bestand Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren, Krankenakte Barbara Bauer, Nr. 9625. Das Sanatorium gab uns keine Auskunft über den Todeszeitpunkt von Barbara Bauer.
  6. StadtAA, Standesamt Augsburg, Nr. A765_1897. Nr. 22/1977 Standesamt Meitingen
  7. https://www.regens-wagner.de/gemeinde-wittislingen-benennt-strasse-nach-dillinger-franziskanerin-7989312/, Abruf 10.8.25
  8. BA Berlin, R 179_22043 zusammenfassender Bericht des Schutzengelheim Lautrach vom 17.4.1939
  9. https://regens-wagner-lautrach.de/ueber-regens-wagner/geschichte/geschichte-ueber-regens-wagner-lautrach/ Abruf 12.8.25
  10. BA Berlin, R 179_22043, Bericht von Mr Dorothea Seuß, O.S.F vom 4.4.1936
  11. BA Berlin, R 179_22043 Einschätzung von Maria Wildgruber am 22.3.1937
  12. Vgl. Schmidt, Martin/Kuhlmann, Robert/von Cranach, Michael, Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, in: Cranach, Michael von/ Siemen, Hans- Ludwig (Hgg.), Die bayerischen Heil- und Pflegeanstalten während des Nationalsozialismus, München 1999, S. 283.
  13. BA Berlin, R 179_22043, Bogen der Krankheitsgeschichte, 18.4.41; 24.6.41 und 7.8.41
  14. Es handelt sich um Theresia Baumeister, Maria Egger, Maria Eichberger, Walburga Federhofer, Maria Garke, Maria Göhly, Anna Göldl, Barbara Hölzle, Aloisia Kempter, Viktoria Knorz, Magdalena Kurz, Karolina Balbina Müller, Maria Müller, Agnes Pfiffner, Anna Ragner, Liselotte Sack, Wilhelmine Schindler, Rosa Schlosser, Walburga Schlosser, Maria Schmucker und Maria Wiesenbarth. Über die in Fettdruck gekennzeichneten Personen wurden vom Verfasser bereits Kurzbiografien ins Augsburger Gedenkbuch eingestellt. www.gedenkbuch-augsburg.de
  15. Ernst T. Mader, Das erzwungene Sterben von Patienten der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee zwischen 1940 und 1945 nach Dokumenten und Berichten von Augenzeugen, Blöcktach 1982, S. 15
  16. Götz Aly (Hrsg.): Aktion T4 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4; Berlin 1989², S. 89. Siehe auch: http://www.schloss-hartheim.at/index.php/historischer-ort/toetungsanstalt-hartheim-1940-1944/aktion-t4 , Abruf 12.8.25
  17. Brigitte Kepplinger, Die Tötungsanstalt Hartheim1940-1945, in: Brigitte Kepplinger/Gerhart Marckhgott, Hartmut Reese (Hrsg.), Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage Linz 2008, S. 63-116
  18. Schmidt, Martin/Kuhlmann, Robert/von Cranach, Michael, Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, in: Cranach, Michael von/ Siemen, Hans- Ludwig (Hgg.), Die bayerischen Heil- und Pflegeanstalten während des Nationalsozialismus, München 1999, S. 282.
  19. Brigitte Kepplinger, Die Tötungsanstalt Hartheim1940-1945, in: Brigitte Kepplinger/Gerhart Marckhgott, Hartmut Reese (Hrsg.), Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage Linz 2008, S. 63-116.; Michael von Cranach, In Memoriam. Bad Wörishofen 1999, S. 12ff; https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/aktion-t4-systematischer-mord-der-nazis-an-behinderten-menschen/
  20. ebenda
  21. Nach: Brigitte Kepplinger, Tötungsanstalt Hartheim 1940-1945, in: Kepplinger Brigitte, Marckhgott, Gerhart, Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2.Auflage Linz, 2008, S. 63-116, besonders S. 79-85
  22. Petra Schweizer-Martinschek, Opfer der NS-„Euthanasie“ Aktion T 4, Februar 2014, S. 1, ebenso: http://www.schloss-hartheim.at/index.php/historischer-ort/toetungsanstalt-hartheim-1940-1944/sonderbehandlung-14f13
Sources and literature
Unpublished sources:

BA Berlin, R 179_22043 Baur Johanna
StAA, MK 2 Barbara Baur 1897
Stadtarchiv Wittislingen Herr Harald Lemmer Tel. 090769180025

Internet:
Literature:

Burleigh, Michael (Hrsg.): Tod und Erlösung. Euthanasie in Deutschland 1900-1945, Zürich 2002
Cranach, Michael von; Schweizer-Martinschek, Petra, Weber, Petra: „Später wurde in der Familie darüber nicht gesprochen“. Gedenkbuch für die Kaufbeurer Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen; Neustadt/Aisch 2020
Aly, Götz (Hrsg.): Aktion T4: 1939-1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4. Zweite Auflage, Berlin 1989
Heuvelmann, Magdalene: „Wer in einer Gottesferne lebt, ist im Stande, jeden Kranken wegzuräumen.“ „Geistliche Quellen“ zu den NS-Krankenmorden in der Heil- und Pflegeanstalt Irsee; Irsee, 2. Auflage 2015
Kepplinger, Brigitte/ Marckgott, Gerhart/Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage, Linz 2008
Klee, Ernst (Hrsg.): Dokumente zur „Euthanasie“, Frankfurt/Main 1985
Neugebauer, Wolfgang: Die „Aktion T4“, in: Kepplinger, Brigitte, Marckhgott, Gerhart, Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage Linz, 2008, S. 17-34;
Resch, Erich / Schweizer-Martinschek, Petra (Hrsg.): Die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee während der NS-Zeit, in: Stefan Dieter (Hrsg.), Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Kaufbeurer Schriftenreihe Band 14, S.114-133
Schulze, Dietmar: „Auch der Gnadentod ist Mord“. Der Augsburger Strafprozess über die NS-„Euthanasie“-Verbrechen in Kaufbeuren und Irsee; Irsee 2019