Robert Karl Köber

Geboren: 21.04.1883, Augsburg

Gestorben: 26.10.1942, KZ Dachau

Wohnorte

Augsburg
Kempten
Italien
Frankreich
Österreich
Schweiz
Zürich, Schweiz
Augsburg, Jakoberstr. 23a
Augsburg, Schwibbogenmauer 22
Augsburg, Gansbühl 13a
Augsburg, Bäckergasse 18
Augsburg, Lauterlech 40
Augsburg, Vorderer Lech 52
Augsburg, Beim Schnarrbrunnen 5
Augsburg, Kaffegäßchen 2
Augsburg, Jakoberstr.6
Augsburg, Maximilianstr.75/2
Augsburg, 11.9.41 Maximilianstr.75/1 Gaststätte Stockhaus

Orte der Verfolgung

KZ Dachau

Weitere Informationen

Robert Karl Köber, geb. 21.4.1883 in Augsburg, Maler, evangelisch, geschieden, eingeliefert ins KZ Dachau 16.9.41, ermordet in Dachau 26.10.1942, Haftkategorie Polizeiliche Sicherungsverwahrung (PSV), letzter Wohnsitz Maximilianstraße 75/2

Elternhaus und berufliche Ausbildung

Robert Köber ist am 21. April 1883 in Augsburg geboren. Seine Eltern sind der aus Metzingen stammende Messerschmied Wilhelm und dessen Ehefrau Rosina, geb. Heinzelmann, die aus Esslingen stammt.1 Sein Vater Wilhelm arbeitet 33 Jahre lang in einer Augsburger Metallwarenfabrik. Er verstirbt 1897 an einem Schlaganfall im Alter von 53 Jahren.

Seine Mutter Rosina ist eine Bauerstochter. Sie stirbt 74-jährig 1923 an Lungentuberkulose.2 Sie war zeitlebens eine ruhige, ordentliche Frau und Mutter. Sie bringt insgesamt 20 Kinder zur Welt, von denen 12 im Kindesalter versterben.

Robert hat 7 lebende Geschwister: Barbara, Adolf, Wilhelm, Ludwig, Rosa, Friedrich, sowie Margarete.3

Robert Köber lebt bis zum 14. Lebensjahr bei den Eltern. Er besucht die protestantische Volks- und Fortbildungsschule St. Ulrich und muss die erste Klasse wiederholen. Von 1896-1899 erlernt er den Malerberuf und macht die Gesellenprüfung. Danach ist er 3 Jahre in Kempten bei einem Malermeister tätig und erhält dort gute Zeugnisse. Er ist ein durchaus fleißiger Arbeiter.

Auf Wanderschaft

Von 1900 bis 1907 ist er auf Wanderschaft in Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. In Zürich lässt er sich nieder und betreibt dort selbstständig ein Malergeschäft.

Robert ist nur 1,55 m groß, er wiegt 55 kg, hat schwarze Haare, einen kurzen Schnurrbart, er hat braune Augen, ein ovales Kinn, sieht etwas kränklich aus. Auf dem rechten Vorderarm trägt er eine Tätowierung.4 Seit seiner Kindheit hinkt er, sein rechtes Bein ist um 3 cm kürzer.5

1913 verkauft er sein Malergeschäft in Zürich für 3.000 Franken und zieht nach Radolfzell weiter, wo er ein weiteres Jahr arbeitet.

Straftaten Robert Köbers

1914 kehrt er nach Deutschland zurück. In betrunkenem Zustand greift er einem 10-jährigen Mädchen, einer Verwandten, unter den Rock, was ihm 2 Jahre Gefängnis einbringt. Die Strafe verbüßt er im Gefängnis in Amberg.6 Zum Kriegsdienst wird er deshalb nicht eingezogen.

Seit 1901 war Robert immer wieder kleinerer Vergehen überführt worden, wegen Betrug, Unterschlagung und Diebstahl kommt er mal für 2 Tage, 1 Woche, 14 Tage, dann 45 Tage ins Gefängnis.7

1917 macht er sich in Augsburg wieder selbstständig. Ein Jahr später verliert er bei einem Straßenbahnunfall den rechten Fuß oberhalb des Knöchels und muss seitdem eine Prothese tragen.

Heirat und Familie

Am 25. August 1920 verheiratet er sich mit der 20-jährigen Fabrikarbeiterin Adelinde Klünginger8, mit der er bereits seit einigen Jahren ein Verhältnis hat. Robert ist nun 37 Jahre alt. Aus der Gemeinschaft gehen 2 Kinder hervor: Emma, geb. 1918 und Rosa, geb. 1920. Seine Frau Rosa geht während seiner Haftstrafen zeitweise fremd; auch sie muss mehrere Wochen ins Gefängnis.9 Die Ehe wird 1928 aus „beiderseitigem Verschulden“ geschieden. Seine Tochter Emma (kath.) wächst bei der Schwester seiner Exfrau auf, Rosa (luth.) bleibt anfangs bei ihrer Mutter und wird dann im katholischen Waisenhaus untergebracht.10 Seine Frau verehelicht sich im Mai 1929 mit Karl Hudi.11

Weitere Delikte Roberts

Vom 15. Mai 1924 bis zum 14. Mai 1926 wird Robert wegen fortgesetzten Diebstahls ins Zuchthaus Ebrach verbracht.12 Die bürgerlichen Ehrenrechte werden ihm auf die Dauer von 5 Jahren aberkannt.

Köber hatte 1923 den Inhaber des Uhrengeschäftes an der Jakoberkirche in Augsburg, den 72-jährigen, eigentlich mit ihm befreundeten Karl Adelsberger mehrfach bestohlen und 45 Uhren in Wirtschaften in Augsburg und München verkauft.13 Der alte Mann hatte Robert vertraut und ihn oft stundenlang in seinem Geschäft allein gelassen. Im Prozess zeigt sich Robert keineswegs geständig, im Gegenteil bezichtigt er Adelsberger des Meineids.

Nach Verbüßung seiner Zuchthausstrafe hält der Anstaltsarzt Dr. Riedl Robert Köber in seiner Prognose für „besserungsfähig“ und für leichte Arbeit geeignet.14 Köber sei kein hoffnungsloser Fall, „obwohl eine bedenkliche Willensschwäche“ bei ihm zu konstatieren sei, „doch hat er die nötigen Verstandesanlagen und auch ist er keine Verbrechernatur, besitzt Besserungswillen, so dass zu hoffen steht, dass er bei Arbeitsmöglichkeit wieder den rechten Weg findet, den er in der Schweiz jahrelang gegangen ist. Erziehlichen Maßnahmen wird er keinen Widerstand entgegenbringen. Güte am Platze. Zur Zeit allein in der Invalidenabteilung – möchte gerne in seinem Beruf als Maler beschäftigt werden.“15

Zechbetrügereien

Robert versucht nach seiner Zuchthausstrafe immer wieder, beruflich auf die Beine zu kommen, er möchte wieder selbstständig arbeiten. Er nimmt Aufträge an, wegen seines Hangs zum Alkohol führt er aber ihm übertragene Arbeiten nicht aus, er treibt sich in Gasthäusern herum und verübt Zechbetrügereien.16 Er trinkt häufig 10 bis 20 Glas Bier. Das Verhältnis zu seiner Frau belastet ihn ungemein. Immer wieder gerät er auf Abwege und begeht Betrügereien. Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise häufen sich seine Straftaten.

Gemäß den Akten der Gefangenenanstalt Landsberg/Lech wird Robert 1930 wegen 6 Vergehen des Betrugs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 4 Monaten verurteilt. Einmal verkauft er Stühle, die er hätte restaurieren sollen, 5 weitere Male wird er wegen Zechbetrugs in Wirtschaften verurteilt. Es handelt sich um marginale Straftaten.17

Einer polizeilichen Anmeldung geht er durch Anmietung von Schuppen und verwahrlosten Räumlichkeiten als Werkstätten aus dem Wege und nächtigt dort, um drohendem Strafvollzug zu entgehen. Ab April 1933 wird er vom Wohlfahrtsamt mit Mittag- und Abendessen unterstützt, worauf er aber freiwillig verzichtet, um ungebundener leben zu können.

Einschätzung der Kriminalbiologischen Sammelstelle

Die Polizeidirektion Augsburg übermittelt am 7. Juni 1933 der Kriminalbiologischen Sammelstelle ihre Einschätzung zu Robert Köber: „Köber macht durchaus nicht den Eindruck eines beschränkten Menschen, er ist geistig immerhin nicht träge, sondern lässt gerade im Hinblick auf seine Arbeitsfähigkeiten die Annahme zu, dass er sehr wohl auch in der heutigen Zeit ein auskömmliches Leben in geordneten Verhältnissen führen könnte, wenn nicht der schon in der Jugend festgestellte zeitweilige Hang zum Müßiggang bestünde“18

Bis zum 19. Juni 1933 ist er 12 Mal vorbestraft.

Die kriminalbiologische Sammelstelle kommt zu folgender Prognose:
„Die Strafen … stempeln den Köber zu einem kriminell Disponierten, der dem Gewohnheitsverbrecher, wenn auch von bescheidenem Format, wohl schon sehr nahe kommt. … Die soziale Prognose ist nach alledem keine günstige. Es ist nicht zu ersehen, was an äußeren Verhältnissen geneigt sein könnte, eine entscheidende Umkehr zu veranlassen. Die innere psychische Konstitution ändert sich aber bei K. natürlich nicht mehr. Die Neigung zum Trunk, die recht wechselnde und wohl mehr und mehr abnehmende Arbeitsfreude und minderwertige Gesellschaft eröffnen die Perspektive auf eine weiter abwärts gleitende Bahn“.19

Inhaftierung im Arbeitslager Rebdorf

Durch Beschluss der Polizeidirektion Augsburg vom 14.1.1936 wird Robert auf Grund des Zigeuner- und Arbeitsscheuengesetzes auf die Dauer von 2 Jahren in die Arbeitsanstalt Rebdorf eingewiesen.20 Nach seiner Rückkehr nach Augsburg im Januar 1938 wohnt er in der Jakoberstraße 6.21

Soziale Not und Invalidität als Ursachen für seine Rückfälligkeit

Die wirtschaftliche Not und seine Invalidität sind der Grund, weshalb Robert wie schon in früheren Jahren auch 1940 und 1941 straffällig wird. Ohne in der Handwerkerrolle eingetragen zu sein, übernimmt er entsprechende Arbeiten und wird hierfür bestraft, dann wird er wegen Unterschlagung im Januar 1941 in München-Stadelheim inhaftiert. Im Mai 1940 wird er wegen versuchten Betruges und anderer Vergehen für 9 Monate inhaftiert.22

Maximilianstraße 75, heutige Ansicht. (Foto Bernhard Lehmann)

 

Seit März 1940 wohnt Robert Köber im 2. Stock der Maximilianstraße 75.23 Dort befand sich auf Hausnr. 73 und 75 die Gaststätte „Stockhaus“. Beim Gasthofbesitzer Wagner ist Robert Köber 1940 und wieder 1941 gemeldet.24

„Polizeiliche Sicherungsverwahrung“ im KZ Dachau

Am 16. September 1942 kommt Robert Köber mit der Gefangenennr. 36617 ins KZ Dachau.25 Bereits im Oktober 1941 hatte die Kriminalpolizeistelle Augsburg von der Kriminalbiologischen Sammelstelle in München ein kriminalbiologisches Gutachten über den Maler Robert Köber angefordert, „zum Zweck der vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“, was nur die Sicherungsverwahrung im KZ bedeuten konnte.26 Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Robert Köber 22 Haftstrafen hinter sich.

Schreibstubenkarte von Robert Köber des KZ Dachau. (ITS Bad Arolsen)

 

Köber auf der Krankenstation im KZ Dachau

Noch am gleichen Tag, am 16. September 1942 wird Robert Köber, sofern man den Berichten der SS-Schergen Glauben schenken soll, wegen Phlegmose am rechten Unterschenkel (sein amputiertes Bein) im Häftlingskrankenbau eingeliefert. Eine Inzision wird vorgenommen, aus der Wunde entleert sich reichlich Eiter.

Tod am 26. Oktober 1942

Sein Zustand verschlechtert sich rapide, anhaltend starker Durchfall führt zu einer „Herz- und Kreislaufschwäche“– eine Formulierung, die bei nahezu sämtlichen verstorbenen Häftlingen in Dachau verwendet wird – und der Patient verstirbt in den Morgenstunden des 26. Oktober 1942.

Der Lagerarzt, ein SS-Obersturmführer Dr. Ramsauer, attestiert „Versagen von Herz- und Kreislauf bei Darmkatarrh“ als Todesursache.27 Zum Zeitpunkt seines Todes ist Robert Köber 59 ½ Jahre alt.

Sein Leichnam wird eingeäschert. Seine sterblichen Überreste werden auf dem Westfriedhof gemeinsam mit 234 weiteren Opfern des Nationalsozialismus beerdigt.28 Sie befinden sich dort im Gräberfeld 29, Reihe 14 Nr. 57.29

Leichenschauschein Robert Köber. (ITS Bad Arolsen)

Späte Rehabilitation der Opfergruppe der „Gemeinschaftsfremden“

Erst am 13. Februar 2020 wurden die berechtigten Ansprüche der sog. „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ vom Deutschen Bundestag allgemein anerkannt.30 Seit 1988 wurden gerade einmal 330 Entschädigungsanträge von Angehörigen dieser Opfergruppe eingereicht. Die Scham und Stigmatisierung dieser Opfergruppe war auch in der Nachkriegszeit geschichtswirksam. Endlich soll Aufklärung und Forschung zum Thema der sog. „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ intensiviert und Anerkennung für enormes Leid in die Tat umgesetzt werden. Zudem soll eine Wanderausstellung in Gedenkstätten gezeigt werden.

„Niemand saß zurecht im KZ“, sagt die Sozialdemokratin Marianne Schieder MdB mit großem Nachdruck.31

Die Anerkennung der „Asozialen“ und „Berufsverbrecher“ als NS-Opfer, ihre volle Rehabilitierung, ist ein emphatisches Bekenntnis zu den Prinzipien des Rechtsstaates. Als solches kann und sollte sie auch öffentlich und in der Bildungsarbeit vermittelt werden, denn „Verbrechen, auch begangen an Verbrechern, sind Verbrechen!“32

Haftstrafen von Robert Köber:

  1. 7.1901 wegen Betrug 2 Tage Gefängnis
  2. 8.1901 Unterschlagung, 1 Woche Gefängnis
    26.9.1901 Diebstahl 14 Tage Gefängnis
  3. 5.1902 Diebstahl, 45 Tage Gefängnis
  4. 4.1913 Diebstahl in Lindau 1 Tag Gefängnis
  5. 6.1913 Betrug 3 Tage Gefängnis
  6. 8.1914 Verbrechen wegen Sittlichkeit 2 Jahre 3 Monate Gefängnis
  7. 3.1922 Betrug 6 Monate Gefängnis
  8. 12.1923 Diebstahl 2 Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehrverlust verb.
  9. 5.1926 Zuchthaus Ebrach
  10. 3.29 Unterschlagung 3 Wochen Gefängnis
  11. 3.1930 Unterschlagung 1 Woche Gefängnis
  12. 12.1930 6 Verbrechen der Betrügerei und Unterschlagung 4 Monate Gefängnis, verb. 1.2.1932
  13. 6.1931 Betrug i.R. 3 Monate Gefängnis, verb. 1.5.1932 LL
  14. 9.1933 Betrug mehrfach 3 Monate 14 Tage Haft
  15. 1.1936 Durch Beschluss der PD Augsburg vom 14.1.1936 auf Grund des Zigeuner- und Arbeitsscheuengesetzes auf die Dauer von 2 Jahren in die Arbeitsanstalt Rebdorf eingewiesen
  16. 3.40 Betrug i.R. 3 Monate 2 Wochen Gefängnis ab U-Haft seit 3.2.40
  17. 5.40 Verbrechens wegen Betrugs i.R., Diebstahl 6 Monate Gesamtstrafe
  18. Durch Beschluss des AG Augsburg vom 13.6.1940 – Dla 42/40 wurden die Einzelstrafen unter Nr. 16 und 17 (3 Monate 2 Wochen und 6 Monate) aus Urteil vom 21.5.40 nachträglich in eine Gesamtgefängnisstrafe von 5 Monaten zurückgeführt. §§ 460, 462 RSTPO.
    Die auf Grund der erwähnten Einzelstrafen verbüßte Strafzeit kommt auf die Gesamtstrafe in Anrechnung. Die Strafe von 4 Monaten Gefängnis aus dem Urteil vom 21.5.40 wurde nicht in die Gesamtstrafe mit einbezogen, sie ist gesondert zu vollstrecken. Verbüßt 20.9.1940
  19. 1.41 Verg. gg. die VO über dien vorläufig. Aufbau des deutschen Handwerks (Ausführen von Arbeiten ohne i der Handwerkerrolle eingetragen zu sein. 5 Tg Haft oder 15 RM
  20. 1.41 Unterschlagung 1 Monat 14 Tage Gefängnis
  21. Insgesamt 22 Vorstrafen seit 1901 bis 7.1.41
  22. 5.41 Fortgesetztes Verbrechen durch teils vers. Betrugs i.R, vers. Betrug 9 Monate Gefängnis

Wohnorte in Augsburg:

17.5.26 Jakoberstr. 23a
1930 Schwibbogenmauer 22
1932 Gansbühl 13a
1933 Bäckergasse 18
Juli 33 Lauterlech 40
31.7.33 Vorderer Lech 52
11.34 Beim Schnarrbrunnen 5
12.34 Kaffegäßchen 2
25.1.38 Jakoberstr.6
20.3.40 Maximilianstr.75 /2 Wagner
30.8.40 Maxstr.75 /2 bei Wagner,
11.9.41 Maximilianstr.75/1 Gaststätte Stockhaus

Biografie erstellt von Dr. Bernhard Lehmann, Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben

  1. StadtAA, MB Köber Robert.
  2. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle, Polizeidirektion Augsburg an die Kriminalbiologische Sammelstelle München Anlage Akten des Zuchthauses Ebrach.
  3. Ebenda.
  4. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle Nr. 19018 Köber Robert.
  5. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle Nr. 8089.
  6. Ebenda.
  7. Die gesamte Strafliste von Robert Köber findet sich im Akt Nr. 19081 der Kriminalbiologischen Sammelstelle, BayHStA. Dort sind 22 Positionen aufgeführt. Die meisten Strafen liegen unter 5 Monaten.
  8. StadtAA, MB Köber Robert. Adelinde Klünginger, geb. 28.7.1900 in Augsburg, geschieden 14.6.1928.
  9. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle, 8089, Polizeidirektion Augsburg an die Kriminalbiologische Sammelstelle München vom 7. Juni 1933.
  10. Ebenda.
  11. StadtAA, MB Köber Robert. Adelinde verstirbt am 13. Juli 1962.
  12. StAA, MB Köber Robert und BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle Nr. 614 und 8089, Polizeidirektion Augsburg an die Kriminalbiologische Sammelstelle München. Anlage Akten des Zuchthauses Ebrach.
  13. Ebenda.
  14. Ärztlicher Bericht- und Befundbogen Zuchthaus Ebrach Nr. 654, in: BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle 8089.
  15. Ärztlicher Bericht- und Befundbogen Zuchthaus Ebrach Nr. 654, in: BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle 8089.
  16. Ebenda.
  17. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle Nr. 19018 Köber Robert sowie Nr. 614 und 8089.
  18. Ebenda.
  19. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle am 19.6.1933 an die Polizeidirektion Augsburg, Nr. 19018.
  20. Ebenda.
  21. StadtAA, MB Robert Köber.
  22. Akt Nr. 19081 der Kriminalbiologischen Sammelstelle, BayHStA.
  23. StadtAA, MB Robert Köber.
  24. StadtAA, MB Robert Köber sowie Auskunft Geodatenamt Frau Anette Mayer vom 17.8.2020.
  25. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.7/10680215.
  26. BayHStA, Kriminalbiologische Sammelstelle 19018 Köber Robert.
  27. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.2/10140178 und 10140177 Leichenschauschein Köber Robert. Dort wird die Maximilianstraße 75 als Wohnort angegeben.
  28. https://www.bpb.de/shop/buecher/einzelpublikationen/33973/gedenkstaetten-fuer-die-opfer-des-nationalsozialismus-band-i, Band 1, S. 114; ITS Bad Arolsen, 1.1.6.1/99248620 Liste der eingeäscherten KZ-Häftlinge auf dem Augsburger Westfriedhof.
  29. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.1/99248620 Liste der eingeäscherten KZ-Häftlinge auf dem Augsburger Westfriedhof.
  30. https://www.spdfraktion.de/themen/ns-opfer-anerkennung-so-genannte-asoziale-berufsverbrecher; https://www.tagesschau.de/inland/opfergruppe-101.html.
  31. https://www.tagesschau.de/inland/opfergruppe-101.html.
  32. Nikolaus Wachsmann, Hitler’s Prisons. Legal Terror in Nazi Germany, New Haven/London 2004, S. 7. Übersetzung von Julia Hörath.

Bayerisches Hauptstaatsarchiv (BayHStA)
– Kriminalbiologische Sammelstelle, Psychologisch-Soziologische Befundbögen Nr. 19018
Kriminalbiologische Sammelstelle, Kriminalbiologische Gutachten Nr. 614
Kriminalbiologische Sammelstelle, Kriminalbiologische Berichte, Nr. 8089

ITS Bad Arolsen
– Robert Köber

Stadtarchiv Augsburg (StAA)
Meldebogen (MB):
– Robert Köber

FAZ:
Bundestag spricht sich für Anerkennung weiterer NS-Opfer aus
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundestag-fuer-anerkennung-weiterer-ns-opfer-16633471.html

Stuttgarter Nachrichten: 
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bundestag-trifft-entscheidung-asoziale-als-ns-opfer-anerkannt.3444f7fe-cac3-47f6-96dc-6f97c9d2aa5f.html

Tagesspiegel: 
Bundestag für Anerkennung weiterer NS-Opfergruppen
https://www.tagesspiegel.de/politik/asoziale-und-berufsverbrecher-bundestag-fuer-anerkennung-weiterer-ns-opfergruppen/25545360.html

Die Welt:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article205834367/Als-Asoziale-inhaftiert-Die-vergessenen-Opfer-der-NS-Diktatur.html

https://www.spdfraktion.de/themen/ns-opfer-anerkennung-so-genannte-asoziale-berufsverbrecher

Oliver Gaida, Zwischen Arbeitshaus und Konzentrationslager. Die nationalsozialistische Verfolgung von als „asozial“ Stigmatisierten 1933-1937, in: Jörg Osterloh, Kim Wünschmann (Hg.): „…der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936, Frankfurt/Main 2017, S. 247-268.

Gerhard Hetzer, Die Industriestadt Augsburg. Eine Sozialgeschichte der Arbeiteropposition, in: Martin Broszat/Elke Fröhlich/Anton Grossmann (Hg.), Bayern in der NS-Zeit. Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt, Bd. 3, München/Wien 1981, S. 1-233.

Julia Hörath, “Asoziale und “Berufsverbrecher” in den Konzentrationslagern 1933-1938, Göttingen 2017.

Edgar Kupfer-Koberwitz, Dachauer Tagebücher. Die Aufzeichnungen des Häftlings 24814, München 1997.

Jörg Osterloh, Kim Wünschmann (Hg.), „… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936, Frankfurt/Main 2017.

Dirk Riedel, Vom Terror gegen politische Gegner zur rassischen Gesellschaft. Die Häftlinge des Konzentrationslager Dachau 1933-1936, in: Jörg Osterloh, Kim Wünschmann (Hg.), „… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936, Frankfurt/Main 2017, S. 73-96.

Nikolaus Wachsmann, Hitler’s Prisons. Legal Terror in Nazi Germany, New Haven/London 2004.