Johann Nepomuk Karl

Geboren: 04.03.1870, Tännesberg/Oberpfalz

Gestorben: 05.09.1940, Tötungsanstalt Grafeneck

Wohnorte

Gersthofen

Orte der Verfolgung

Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren

Tötungsanstalt Grafeneck

Weitere Informationen

Johann Nepomuk Karl, geb. am 4.3.1870 in Tännesberg/Oberpfalz, ermordet am 5.9.40 in Grafeneck, Opfer der Aktion T41

Elternhaus

Johann Nepomuk Karl ist am 4. März 1870 in Tännesberg in der Oberpfalz geboren2 Er ist der Sohn des Schusters und Marktdieners Michael Karl und dessen Ehefrau Anna.3 Am folgenden Tag wird er getauft.

Als Johann 18 Jahre alt ist, stirbt sein Vater Michael mit 59 Jahren an Wassersucht, ausgerechnet am 2. Weihnachtsfeiertag 1888.4 Karls Mutter Anna stirbt am 27. Oktober 1923 im Alter von 77 Jahren.5

Johann hat zwei ältere Brüder. Der erstgeborene Wolfgang stirbt nach wenigen Wochen im Juni 18686, der zweitgeborene, wiederum Wolfgang getauft, ist am 13. März 1869 geboren.7 Dieser verstirbt am 4.7.1949 in Tännesberg.8 Johann Nepomuk hat noch weitere 15 (!) jüngere Geschwister, der letztgeborene Andreas ist definitiv aus der zweiten Ehe seiner Mutter.9 9 seiner jüngeren Geschwister versterben nach wenigen Wochen bzw. Monaten.10

Arbeitssuche

Wohlhabend waren die Eltern mit Sicherheit nicht und können für ihre Kinder auch keine adäquate Ausbildung gewährleisten. Diese verlassen früh das Elternhaus und gehen auf Arbeitssuche.

Irgendwann verschlägt es Johann Karl nach Schwaben. Er wird Fabrikarbeiter in Gersthofen bei der Firma Hoechst AG11 und ist in Gersthofen wohnhaft. Es sind weder im Archiv der Hoechst AG noch im Stadtarchiv Gersthofen Unterlagen über ihn vorhanden.12 So wissen wir weder das Datum seines Zuzugs, noch kennen wir seinen Wohnort in Gersthofen. Er ist katholisch und ledig.

Einweisung in die Heilanstalt Kaufbeuren

Im Alter von 64 Jahren wird Johann Karl durch den Beschluss des Bezirksamtes Augsburg Nr. 7186 polizeilich in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren eingewiesen.13 Es ist anzunehmen, dass er psychotisch erkrankt ist. Angehörige in Gersthofen sind nicht vorhanden, also wird sein Bruder in Tännesberg von seiner Einweisung in Kaufbeuren verständigt.14

Aufnahme in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren 1934. (Hist. Arch BKh Kaufbeuren)

 

Laut den Unterlagen der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren wird Johann Karl am 10. August 1934 dort mit der Patientennummer 10147 registriert.15 Der Landesfürsorgeverband Schwaben Augsburg übernimmt für ihn die Kosten der Verpflegungsklasse II.16 Wir kennen weder Art noch Umfang seiner Erkrankung. Patientenakten von ihm sind in Kaufbeuren nicht vorhanden.

Verlegung in die Tötungsanstalt Grafeneck

6 Jahre später wird Johann, der mittlerweile 70 Jahre alt ist, am 5. September 1940 von Kaufbeuren „verlegt“. Gemeinsam mit weiteren 74 Personen wird er in die Tötungsanstalt Grafeneck verbracht und dort ermordet. Josef wird Opfer der Aktion T4.

Gezielte Tötungsaktion geht von der Reichsleitung aus

Dieser „Selektion lebensunwürdigen Lebens“ im Rahmen der Aktion T4 gehen umfangreiche Planungen voraus. Am 9.10.1939 werden vom Leiter der Abteilung IV des RMdI, Leonardo Conti, die in Frage kommenden Heil- und Pflegeanstalten zur Benennung bestimmter Patienten mittels Meldebögen aufgefordert17 In einem beigefügten Merkblatt sind folgende Kriterien angegeben:

Schizophrenie, Epilepsie, Encephalitis, Schwachsinn, Paralyse, Chorea Huntington, Menschen mit seniler Demenz oder anderen neurologischen Endzuständen, wenn sie nicht oder nur noch mit mechanischen Arbeiten beschäftigt werden können.
Menschen, die schon länger als fünf Jahre in der Anstalt sind.
Kriminelle „Geisteskranke“.
Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder nicht artverwandten Blutes sind18

Die Rolle des Kaufbeurer Anstaltsleiter Dr. Valentin Faltlhauser

Wir müssen davon ausgehen, dass dem Kaufbeurer Anstaltsleiter Dr. Valentin Faltlhauser seit dem Frühjahr 1940 von Berlin Listen mit den Namen der Patienten zugesandt werden, welche die Gutachter der Aktion T419 in Berlin für „lebensunwürdig“ halten und welche dementsprechend in eine Reichsanstalt überwiesen werden sollen.20 Andererseits ist Dr. Valentin Faltlhauser seit September 1940 selbst Gutachter. Vielleicht hat er seit dieser Zeit selber Listen angefertigt, weil er ja die Patienten vor Ort besser kennt als die Gutachter in Berlin, die vom Schreibtisch aus ihre Todesurteile fällen. Zumindest wird er ab Juni 1940 auf den Listen, die aus Berlin kommen, Veränderungen bzw. Ergänzungen vorgenommen haben.21 Als Gutachter der Aktion T4 ist Faltlhauser auch „Mitglied einer Kommission, die in unzuverlässigen Anstalten die zur Tötung bestimmten Patienten vor Ort auswählte“.22

Wer auch immer entschieden hat, für Johann Karl bedeutet die „Verlegung“ das Todesurteil, denn die Intention ist stets die Ermordung23 der Patienten. Nur in wenigen Ausnahmen kommen Patienten zurück in die Heil- und Pflegeanstalten.24

Gemeinsam mit Johann Karl werden am 5. September 1940 weitere 74 Personen von Kaufbeuren aus nach Grafeneck deportiert und dort ermordet, darunter die folgenden Augsburger Bürger: Johann Anholzer, geb. 3.12.1879; Dr. Rudolf Aurnhammer, geb. 28.1.1866; Nikolas Baur, geb. 18.11.1900; Wilhelm Bissinger, geb. 21.11.1888; Johann Blank, geb. 13.12.1885, Martin Büchs, geb. 29.10.1913, Franz Christa, geb. 2.11.1919; Johann Christl, geb. 7.12.1891; Johann Falter, geb. 28.10.1865; Otto Fürst, geb. 22.8.1908; Anton Ganzenmüller, geb. 16.10.1894; Michael Gaugigl, geb. 25.8.1891; Otto Hafenmaier, geb. 3.7.1884; Franz Xaver Hartl, geb. 13.8.1882; Balthasar Heinrich, geb. 9.12.1884; Leonhard Joas, geb. 1.10.1904; Ferdinand Kain, geb. 16.3.1905; Josef Kollmann, geb. 21.8.1893; Emil Klöpfer, geb. 30.10.1876; Josef August Lutz, geb. 24.10.1894; Emil Maas, geb. 14.1.1904; Karl Mannhardt, geb. 5.8.1904; Ruppert Morhart, geb. 25.4.1914; Franz Robl, geb. 6.10.1904; Franz Rossmann, geb. 30.11.1896; Oskar Schwarz, geb. 12.12.1881; Adolf Stempfle, geb. 28.3.1895.25

 

 

Wir wollen mit dieser Biografie und einem Stolperstein an Johann Karl erinnern.

Biografie erstellt von: © Dr. Bernhard Lehmann, StD. i.R., Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben; 86368 Gersthofen, Haydnstr. 53

Wohnort in Gersthofen: konnte nicht ermittelt werden

  1. Die „Aktion T-4“ beinhaltete die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen. Sie wurde zwar nach Protesten der Kirchen im August 1941 eingestellt, aber dann dezentral fortgesetzt. In den Heil- und Pflegeanstalten wurden in der Folgezeit Patienten mit Luminal und Skopolamin oder mit der sog. Hungerkost ermordet. Mit der Durchführung der Aktion T-4 wurde die Kanzlei des Führers beauftragt. Die Organisation wurde als „Zentraldienststelle“ getarnt und hatte ihren Sitz in der Tiergartenstraße 4 in Berlin.[note]Vgl. hierzu: Götz Aly (Hg.), Aktion T4: 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4, 2. Auflage, Berlin 1989.
  2. Hist. Arch BKh Kaufbeuren, Karteikarte Johann Karl; Aktennr. 10147.
  3. Bistum Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv, Auskunft vom 23.7.2019. Seine Mutter Anna Karl, geb. Paritius und sein Vater Michael Karl heiraten am 21. Mai 1867 in Tännesberg; Tännesberg Bd 11.S. 275 FN 217.
  4. Bistum Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv, Auskunft vom 23.7.2019 (Tännesberg, Bd. 15 S. 96 FN 282.
  5. Ebenda, Tännesberg, Bd. 15 S. 244 FN 292.
  6. Bistum Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv, Auskunft vom 23.7.2019.
  7. Ebenda; Vgl. auch Mittelung der Marktverwaltung Tännesberg vom 25.4.2019. Danach ist Wolfgang Karl, geb. 13.3.1869 am 4.7.1949 verstorben. Seine Nichte Emma Lindauer, die den Tod von Wolfgang Karl anzeigte, verstarb 1993.
  8. Mittelung der Marktverwaltung Tännesberg vom 25.4.2019.
  9. Bistum Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv, Auskunft vom 23.7.2019.
  10. Ebenda: Wolfgang (Mai 1868 –7.6.1868); Georg (10.5.–18.5.1877); Georg (geb./ verst. 14.5.1878); Barbara (21.8.1880–2.2.1881); Barbara (26.10.1881–23.1.1882); Georg (6.–13.2.1883); Josef (25.12.1883–1.3.1884); Josef (24.11.–2.12.1884); Georg (3.–6.10.1885); Josef (17.–25.3.1887); Josef (25.–27.6.1888); Andreas (14.–23.5.1891); Anna, geb. 11.10.1882, lebt ab 1914 in Wien. Theresia ist am 26.3.1879 geboren, das Todesdatum ist nicht bekannt, ebensowenig wie für seinen Bruder Josef, der am 2.6.1889 geboren ist.
  11. Durch die Fusion der Firma Hoechst AG mit der Firma Aventis im Jahr 2009 verlor die Firma ihre Eigenständigkeit. Das Archiv der Hoechst AG gelangte 2009 unter die Regie der Sanofi S.A., große Teile des Bestandes wurden vernichtet. Mitteilung von Frau Ingrid Knöpfle vom 27.12.2019. Der Autor Bernhard Lehmann benutzte das Archiv der lokalen Hoechst AG noch im Jahr 2002 unter Aufsicht des Chefarchivars Herrn Dr. Wolfgang Metternich. Dieser nahm den wesentlichen Bestand des Gersthofer Archivs am gleichen Tage noch mit nach Frankfurt.
  12. Mitteilung des Stadtarchivars Herrn Kleinle, vom 21.12.2018.
  13. Es ist anzunehmen, dass er bei Absolvierung des Kriegsdienstes bereits das Rentenalter erreicht hat, vgl. https://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/Gesetzliche-Rentenversicherung/Geschichte-GUV/geschichte-der-gesetzlichen-rentenversicherung.html . 1918 hatte man das Rentenalter bei Männern generell auf 65 Jahre verkürzt, der Kriegsdienst wurde angerechnet.
  14. Hist. Arch BKh Kaufbeuren, Karteikarte Johann Karl Nr. 10147.
  15. Hist. Arch BKh Kaufbeuren, Karteikarte Johann Karl Nr. 10147.
  16. Hist. Arch BKh Kaufbeuren, Karteikarte Johann Karl: LFV Schwaben Augsburg Aktennr. 40046.
  17. Thomas Stöckle, Grafeneck 1940. Die „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland, 3. Auflage, Tübingen 2012, S. 34-39; Götz Aly, Die Belasteten >Euthanasie< 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte, Frankfurt 2013, S. 54f; https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4.
  18. Meldebogen in Faksimile: https://www.lpb-bw.de/publikationen/euthana/euthana34.htm./note]

    Diese Meldebögen werden über den zuständigen Referenten Herbert Linden im RMdI an die T4-Zentrale weitergeleitet. Drei „Gutachter“ entscheiden aufgrund der Meldebögen, also nicht aufgrund eigener Untersuchungen über Tod oder Weiterleben der Patienten.[note]Zur Aktion T4: Götz Aly (Hg.), Aktion T4: 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4, 2. Auflage, Berlin 1989; Michael Burleigh (Hg.), Tod und Erlösung. Euthanasie in Deutschland 1900–1945, Zürich 2002; Ernst Klee (Hg.), Dokumente zur „Euthanasie“, Frankfurt am Main 1985. Siehe auch: https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/aktion-t4-systematischer-mord-der-nazis-an-behinderten-menschen/.

  19. Die „Aktion T4“ beinhaltete die systematische Ermordung von mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen. Sie wurde zwar nach Protesten der Kirchen im August 1941 eingestellt, aber dann dezentral fortgesetzt. In den Heil- und Pflegeanstalten wurden in der Folgezeit Patienten mit Luminal und Skopolamin oder mit der sog. Hungerkost ermordet. Mit der Durchführung der Aktion T-4 wurde die Kanzlei des Führers beauftragt. Die Organisation wurde als „Zentraldienststelle“ getarnt und hatte ihren Sitz in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Vgl. hierzu: Götz Aly (Hg.), Aktion T4: 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4, 2. Auflage, Berlin 1989.
  20. Wie Anmerkung 12; vgl. Götz Aly, Die Belasteten >Euthanasie< 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte, Frankfurt 2013, S. 42ff; Thomas Stöckle. Grafeneck 1940. Die Euthanasie-Verbrechen in Südwestdeutschland, 3. Auflage, Tübingen 2012, S. 73ff.
  21. Ulrich Pötzl, Sozialpsychologie, Erbbiologie und Lebensvernichtung. Valentin Faltlhauser, Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee in der Zeit des Nationalsozialismus, München 1995, S. 22, insbes. S. 241; Michael von Cranach/Petra Schweizer-Martinschek, Die NS-„Euthanasie“ in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee, in: Stefan Dieter (Hg.), Kaufbeuren unterm Hakenkreuz, Kaufbeurer Schriftenreihe Band 14; Thalhofen 2015, S. 272-276.
  22. Ulrich Pötzl, a.a.O., S. 209.
  23. Michael von Cranach/Petra Schweizer-Martinschek, in: Stefan Dieter (Hg.), 2015, S. 272.
  24. Thomas Stöckle, 2012, S. 113f; Götz Aly, 2013, S. 81ff mit Zeugenaussagen von Überlebenden.
  25. Mittlerweile hat das Bundesarchiv die Namen der T4 Opfer auf seiner Homepage veröffentlicht, deren Akten dort eingesehen werden können: https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Downloads/Aus-unserer-Arbeit/liste-patientenakten-euthanasie.pdf?__blob=publicationFile. Vgl. auch: Hist. Arch BKh Kaufbeuren, Standbücher der Zu- und Abgänge der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren, Männer, Frauen 1940.

Bistum Regensburg, Bischöfliches Zentralarchiv
– Auskunft vom 23.7.2019

Historisches Archiv des Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren (Hist. Arch BKh Kaufbeuren)
– Standbücher zu den Zu- und Abgängen Männer 1940
– Aktennr. 10147 Karl Johann

https://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/Gesetzliche-Rentenversicherung/Geschichte-GUV/geschichte-der-gesetzlichen-rentenversicherung.html

https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Downloads/Aus-unserer-Arbeit/liste-patientenakten-euthanasie.pdf?__blob=publicationFile

https://www.lpb-bw.de/publikationen/euthana/euthana34.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/aktion-t4-systematischer-mord-der-nazis-an-behinderten-mensch

Götz Aly (Hg.), Aktion T4: 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4, 2. Auflage, Berlin 1989.

Götz Aly, Die Belasteten >Euthanasie< 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte, Frankfurt 2013.

Michael Burleigh (Hg.), Tod und Erlösung. Euthanasie in Deutschland 1900–1945, Zürich 2002.

Michael von Cranach/Petra Schweizer-Martinschek, Die NS-„Euthanasie“ in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee, in: Stefan Dieter (Hg.), Kaufbeuren unterm Hakenkreuz, Kaufbeurer Schriftenreihe Band 14, Thalhofen 2015, S. 270-287.

Ernst Klee (Hg.), Dokumente zur „Euthanasie“, Frankfurt am Main 1985.

Ernst Klee, „Euthanasie“ im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, 3. Auflage, Frankfurt 2018.

Ulrich Pötzl, Sozialpsychologie, Erbbiologie und Lebensvernichtung. Valentin Faltlhauser, Direktor der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee in der Zeit des Nationalsozialismus, München 1995.

Thomas Stöckle, Grafeneck 1940. Die „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland, 3. Auflage, Tübingen 2012.