Johann Baptist Sturm nach 1945.

Johann Baptist Sturm

Geboren: 20.01.1891, Straubing

Gestorben: 21.06.1956, Gersthofen

Wohnorte

Straubing
Wien
München
Augsburg
Gersthofen, Friedrich-Ebert-Straße 1 (ehemals Fichtestraße 1)

Orte der Verfolgung

„Gersthofer Haftlokal“

Gestapo-Gefängnis „Katzenstadel“ Augsburg

Weitere Informationen

Johann Baptist Sturm

geb. am 20. Januar 1891 in Straubing, verst. am 21. Juni 19561 in Gersthofen, Bürgermeister in Gersthofen vom 22. Mai 1945 bis zum 31. Januar 1946, Gewerkschaftssekretär, Fraktionsführer der SPD im Kreisrat 1919–1924, Gemeinderat bis 1956, während der Nazizeit mehrfach inhaftiert.

Familie

Johann Sturm ist der Sohn des Straubinger Schuhmachermeisters Johann Baptist Sturm (geb. 1866) und seiner Ehefrau Maria Sturm geb. Babl2 (geb. 1869). Die beiden hatten am 3. Dezember 1889 geheiratet. Kurz vor der Eheschließung, am 7. September 1889, wird ihre Tochter Berta geboren.3

Johann Sturm mit Schwester Berta und Mutter Anna Maria geb. Babl.

 

Ihr Sohn Johann Sturm jun. wird am 20. Januar 1891 in Straubing geboren, sein jüngerer Bruder Alois Edmund kommt am 13. Juli 1897 in München zur Welt.4 Eine zweite Tochter Maximiliana Katharina ist wie Alois Edmund in München geboren und kommt als Hausgeburt am 15. März 1899 in der Türkenstraße 59 zur Welt.5 In beiden Fällen ist der Aufenthaltsort des Vaters „unbekannt“6. Ob Johann Baptist Sturm der Vater von Alois Edmund und Maximiliana Katharina war, darf bezweifelt werden und ist auch in der Familie umstritten.

Johann Baptist Sturm mit seinem Vater in Straubing.

 

Die Ehe ihrer Eltern wird am 22. Dezember 1900 „aus Verschulden des Johann Baptist Sturm7 rechtskräftig geschieden. Auf der „Alten Meldekartei“ in Straubing findet sich unter Johann Baptist Sturm (geb. 1891) der nicht datierte Hinweis, dass sich der Vater im Zuchthaus und Maria Babl in Wien befinde.8

Wann Maria Sturm geb. Babl von München nach Wien zieht, wissen wir nicht. Jedenfalls ist sie dort vor 1915 verstorben.9 Es ist uns auch nicht bekannt, bei wem die Kinder Berta, Johann, Edmund und Katharina aufwachsen. Das Todesdatum des Vaters Johann Baptist Sturm ist uns nicht bekannt.

Aus- und Fortbildung

Johann besucht die Volksschule in Straubing und danach die dreiklassige Fortbildungsschule.10 Von 1904 bis 1907 absolviert er eine dreijährige Lehrzeit bei der Kunst- und Bauschlosserei der Firma Blamberger. Nach Ende der Lehrzeit als Schlosser arbeitet er bei der Hofschlosserei Josef Mitterer & Sohn bis Anfang März 1908.11

Johann Baptist Sturm sen. als junger Mann 1911.

Auf Wanderschaft in Wien, München, Augsburg

Um seine Kenntnisse zu komplettieren, begibt er sich sodann auf Wanderschaft durch Südbayern und nach Österreich. Bei der Firma Koloseus in Wien arbeitet Johann als Schlossergehilfe vom 11. November 1909 bis zum Juni 1910 zur „vollsten Zufriedenheit“ des Geschäfteinhabers.12 Johann kehrt dann nach Bayern zurück und findet Arbeit in der Hofschlosserei Dietrich Buschmann (Kunst-, Bauschlosserei, Eisenkonstruktionen) in der Adalbertstraße in München-Schwabing und bleibt dort bis Ende Februar 1911. Wiederum erhält er beste Zeugnisse. „Fleiß, Betragen und Leistungen“ seien zur „vollsten Zufriedenheit des Inhabers“. Aber dennoch wird er wegen Arbeitsmangels13 entlassen, so verschlägt es ihn auf der Wanderschaft nach Augsburg, wo er ab 24. März 1911 bei der Firma Hausbrendel (Wilhelm Zeuner’s Nachfolger), später bekannt als Firma Stärker in der Klinkertorstraße 12 (= Litera F 172/3) eine Anstellung findet. Als Schlosser bei der Firma Hausbrendel arbeitet er zur „größten Zufriedenheit“ der Firmenleitung.14 Aber Johann ist mittlerweile 20 Jahre und wird deshalb am 7. Oktober 1911 zum Wehrdienst eingezogen.

Einberufung zum Wehrdienst

Beim 4. Feldartillerie Regiment, 1. Bataillon in Augsburg arbeitet er als Parkschlosser. Weil er durch solide Arbeit überzeugt, ist er bald für die Verwaltung des Geschützparks verantwortlich und wird am 21. Oktober 1912 zum Gefreiten mit Unteroffiziersdienst befördert.15 Im Oktober 1913 wird er vom Militärdienst entlassen.

Anstellung in Gersthofen bei den Farbwerken Hoechst

Dank seiner Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit findet er ab 18. Oktober 1913 Anstellung bei den Farbwerken Hoechst in Gersthofen (vormals Meister Lucius und Brüning) als Elektriker, obwohl er hierfür bisher keine Ausbildung hat. Es ist anzunehmen, dass er in seiner Militärzeit Kenntnisse auf diesem Feld erworben hat.

Farbwerke, vorm. Meister Lucius & Brüning Hoechst.

 

Johann ist ein attraktiver junger Mann, hat schwarze Haare und braune Augen, ist untersetzt, ca. 1,68 cm groß und verfügt über eine ganze Menge Charme. Seine niederbayerische Herkunft kann er nicht verleugnen. Auf dem rechten Unterarm hat er die Buchstaben seines Namens HS eintätowiert, was für die damalige Zeit ziemlich ungewöhnlich ist.16

In Augsburg macht er die Bekanntschaft des Kindermädchens und späteren Fabrikarbeiterin Josefa Afra Pleig17, die 1889 in Augsburg geboren ist. Ihre Eltern stammen aus Horgauergreut.18 Johann verliebt sich in sie. Josefa Afra bekommt aus dieser Beziehung 2 Kinder. Theresia Pleig wird am 14.9.1912 in Horgauergreut geboren. Damals galt ein uneheliches Kind für die Mutter, nicht für den Vater als erheblicher Makel. Deshalb wächst Theresia bei den Großeltern in Horgauergreut auf. Sie verstirbt am 13. April 1914 im Kleinkindalter.19

Des Weiteren geht aus dieser Liaison im März 1914 ein Sohn20 hervor. Das Paar benennt ihn nach dem Vater Johann Baptist. Allerdings behält er den Familiennamen seiner Mutter. Die Beziehung ist nicht von langer Dauer, denn Johann Baptist Sturm wird zum Kriegsdienst eingezogen.

Josefa Afra bringt am 13.10.1916 eine weitere Tochter Maria Josefa Afra zur Welt, am 4. August 1918 einen Sohn Ferdinand.21 Für die letzten beiden Kinder bekennt sich der italienische Terrazzo-Arbeiter namens Giacomo Giovanni Antonini aus Udine zur Vaterschaft und heiratet am 28.1.1922 Josefa Afra Pleig.22 Seit 1917 wohnt das Paar in Augsburg Bei St. Ursula 12, ab Mai 1918 am Hinteren Lech 9, schließlich ab Februar 1927 bis zum Tode von Josefa Afra am Saurengreinswinkel 9.

Einzug zum Kriegsdienst, Kriegsverletzung

Der I. Weltkrieg durchkreuzt Johanns berufliche Karriere, er wird am 1. August 1914 zum Kriegsdienst eingezogen. Welche Schlachten, Gefechte und Auszeichnungen und Beförderungen er erworben hat, sind seinem Wehrpass zu entnehmen.23 Der Wehrpass aus dem I. Weltkrieg liegt uns leider nicht mehr vor.

Johann Baptist Sturm im I. Weltkrieg links, mit Auszeichnungen (1915).

 

Am 3. Februar 1916 wird Johann in einem Gefecht schwer verwundet, und soweit wir wissen, wird er an der Bauchspeicheldrüse verletzt. Fortan muss er sein ganzes Leben lang zwei Mal täglich mit Insulin gespritzt werden.24 Erst 3 Monate später, am 5. Mai 1916 kommt er zur „Genesungsbatterie“ und wird gemäß einer Verfügung des Generalkommissars vom 8. November 1916 zur „Arbeitsdienstleistung“ zu seiner alten Arbeitsstelle, den Farbwerken Gerst­hofen entlassen, also wegen seiner Verwundung vom Militärdienst freigestellt. Johann ist seit 1922 Mitglied der Naturfreunde und ist Mitbegründer der Siedlungsgenossenschaft Gersthofen25, ein Beleg für seine Prioritätensetzung.26

Johann Sturm sen. und die Siedlungsgenossenschaft, 1950.

 

Karriere als Funktionär der Gewerkschaft der Fabrikarbeiter Deutschlands

Johann ist für die Farbwerke Hoechst fast 8 Jahre tätig.27 Sein Engagement, Arbeitseifer und Organisationstalent haben sich herumgesprochen, er wird ab September 1924 Geschäftsführer beim Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands bei der Zahlstelle Augsburg.28

Johann wird also Gewerkschaftssekretär.29 Dort ist er für die gesamte Verwaltung, das Kassenwesen, die Auszahlung der Unterstützung, Lohnbewegung und Rechtsberatung zuständig. Er vertritt die Fabrikarbeiter vor Gerichten und Behörden im Bezirk Nordschwaben. Damit ist er auch viel im Außendienst tätig, er besucht im Rahmen seiner Ausbildung Kurse in München, Nürnberg, Hannover und unternimmt Studienreisen nach Holland und England 1927, nach Frankreich, Nordafrika (Tunesien) und die Schweiz 1928, ins Rhein- und Ruhrgebiet30 zur Besichtigung von Bergwerken, Hochöfen, Chemische Fabriken 1929.31

Heirat und Familie

Am 21. Juli 1917 heiratet Johann in Gersthofen die um 4 Jahre jüngere Theresia Fleischner aus Burgheim.32 Am 21. Mai 1918 wird ihr erster Sohn Johann jun., 12 Jahre später am 5. September 1930 sein Bruder Hermann geboren.33

Familie Sturm, 1921 mit Ehefrau und Sohn Hans.

 

Im November 1924 war eine Totgeburt zu beklagen34 Die Familie wohnt bis 1922 in der Ludwig-Hermann-Straße 39, dann baut er in der Fichtestraße 1 ein Siedlerhaus.35

Gemeinsam mit Georg Braunmüller und Leonhard Schön hat Johann Sturm 1922 die Heimstätten-Siedlung gegründet und ist deren Geschäftsführer.

Die Idee ist, dass die Mitglieder sich gegenseitig beim Hausbau unterstützen, was hervorragend klappt. Die Grundstücke und Reihenfolge des Baus der Häuser werden verlost. Jeder hilft jedem, ist die Devise der Heimstätten-Siedlung. Johann Sturm ist der Organisator und Geldbeschaffer. Insgesamt sind 30 Familien Gründungsmitglieder in der Siedlungsgenossenschaft, später kommen weitere Personen hinzu. Alle bauen in der Ludwig-Hermann-Straße, in der Jahnstraße und in der Fritz-Ebert-Straße. Dank ihrer Solidarität kommen sämtliche Familien zu Hausbesitz.36

Siedlerhaus der Familie Sturm in der heutigen Friedrich-Ebert-Straße 1 vor dem Umbau, ca. 1924, ehemals Fichtestraße 1.

 

Mitgliedschaft in der SPD

Sehr früh engagiert sich Johann Sturm nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches in der jungen Weimarer Republik in der Sozialdemokratie. Sein ganzes Leben bleibt er dieser Partei eng verbunden. Von 1919 bis zur Machtergreifung der Nazis 1933 ist er Mitglied des Bezirkstages und als Mitglied der SPD ist er gleichzeitig gewählter Vertreter im Gemeinderat des Marktes Gersthofen.37

Verfolgung und Inhaftierung nach der Machtergreifung durch die Nazis

Ab der Machtergreifung am 30. Januar 1933 betreiben die Nazis reichsweit das Verbot der KPD, die Gleichschaltung der Länder und der Gesellschaft, Zerschlagung der Gewerkschaften und Auflösung der Parteien.38 Noch im März 1933 wird Johann Sturm sämtlicher Ämter enthoben und kommt am 13. März 1933 in Schutzhaft, zuerst ins „Gersthofer Haftlokal“, dann in den Augsburger Katzenstadel.

Das ehemalige Gestapogefängnis am Katzenstadel in Augsburg. (Stadt Augsburg Fotolabor)

 

Am 10. März werden auch die in Gersthofen wohnhaften Arbeiter Franz Xaver Sterr, Johann Deurer, ab 24. März Georg Langemaier und Georg Mengele, Hermann Jensch, Ferdinand Abmeier und Leonhard Wanner (ab 30.3.1933) und Georg Kottmair ab 15. Mai 1933 in Schutzhaft genommen. Während die meisten von ihnen am 30. April 1933 wieder entlassen werden, kommen Franz Xaver Sterr, Leonhard Wanner, Hermann Jensch und Georg Kottmair39 ins KZ nach Dachau.40

Durch die Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 war die KPD de facto verboten worden, ihre Mitglieder wurden verhaftet, die Partei als solche war aber noch zur Reichstagswahl am 5. März 1933 zugelassen worden.41 Danach richtet sich der Fokus der Nazis deutschlandweit auf die Sozialdemokraten. Johann Sturm wird zwar überraschenderweise am 9. April 1933 aus der Schutzhaft entlassen, aber am 2. Mai 1933 erneut für weitere 5 Wochen inhaftiert, denn an diesem Tage werden auch die Gewerkschaften zerschlagen.42 Am 23. Juni 1933 wird auf dem Weg zum Einparteienstaat auch die SPD verboten.43 Auch in Gersthofen kommt es seit dem 10. März zu einer Reihe von Verhaftungen, welche die Mitglieder der KPD und der SPD betreffen.

Für die Nazis war entscheidend, die lokalen Funktionsträger der KPD und der Sozialdemokraten mittel- und langfristig aus dem öffentlichen Leben auszuschalten, zu kontrollieren, einzuschüchtern und gegebenenfalls im KZ ihren Willen zu brechen.44 Oppositionelle kommen zuerst ins „Gersthofer Haftlokal“, dann meist in den Augsburger Katzenstadel.

Weil Johann Sturm auch erfinderisch tätig ist, kann er trotz Arbeitslosigkeit seine Familie dank seiner Erlöse aus dem Verkauf einer elektrischen Ofenreinigungsmaschine, welche eine ruß- und staubfreie Reinigung ermöglichte45, über Wasser halten.

Unter Observation der Nationalsozialisten

Johann Sturm steht nach seiner Entlassung aus der Schutzhaft unter permanenter Kontrolle der NSDAP und der Gestapo. Dies fällt den örtlichen Mandatsträgern umso leichter, weil Johann Sturm nun bei der Gemeinde Gersthofen als Omnibusschaffner angestellt ist.46 Ab 13. August 1938 erhält er den Mitgliedsausweis bei der DAF, der Deutschen Arbeitsfront, die nach der Zerschlagung der Gewerkschaften die Arbeiter in die NS-Organisation einbinden und kontrollieren sollte.47

Johann Sturm als Busschaffner.

 

In einem Dossier der Ortsgruppe der NSDAP an die Gauleitung ist Johann Sturm neben 11 weiteren Personen als Gegner des Nationalsozialismus aufgeführt. Es sind dies:

Meitinger Johann, Bahnhofstraße 28 Bauarbeiter bei Jos. Heindl, Lützelburg, (Hat für die Bewegung nichts übrig); Schlund Johann Bauerngasse 10 IG Farben (Hat für die Bewegung nichts übrig), Inhofer Johann Ludwig Hermannstraße 107 (Hat für die Bewegung nichts übrig); Wanner Leonhard Hilfsarbeiter im Kies- und Schotterwerk, Funktionär der KPD (Dachau); Kottmair Georg Ludwig Hermannstraße 35, Zimmermann bei der Gemeinde, Funktionär der KPD (Dachau), Steber Xaver, Reichsautobahn, Eschenweg 12, Fa. Moll, Reichsautobahn: „ein gefährlicher Bursche“; Paulus Josef Augsburger Straße 120 , Fa. Moll, Reichsautobahn „ein gefährlicher Bursche“, asozial; Hesse Raimund, Hilfsarbeiter bei Sauer-Augsburg, KPD ; Utz Johann L. Hermannstr.24, Hilfsarbeiter Kies- und Schotterwerk, SPD-Funktionär ablehnend; Sturm Johann Fichtestraße 1 (ehemals Fritz-Ebert-Straße 1), Gelegenheitsarbeiter, Gewerkschafts-Sekretär, SPD; Wagner Peter Schlageterstraße 14, Steinmetz, Vater/Senior der Kolpingfamilie; Hampp Anton Bauerngasse, selbständiger Bauer, radikaler Schwarzer.

Die sämtlich aufgeführten Personen stehen politisch nicht auf unserem Boden. Ihre weltanschauliche Einstellung ist dem Nationalsozialismus völlig fern, tun auch nichts dergleichen, sich anzupassen. Sämtliche stehen unter Kontrolle der Gendarmerie und sind auch der Geheimen Staatspolizei gemeldet.48

Unter Observation stehende Oppositionelle. (Staatsarchiv Augsburg)

 

Eindrucksvoll belegt dieses Dokument die beharrliche Gegnerschaft zum Nationalsozialismus und vor allem auch die Kontrolle, der Johann Sturm wie die anderen genannten Personen ausgesetzt sind. In seinem Haus versteckt er die wunderbare Traditionsfahne der Gersthofer SPD (s.o.) im obersten Treppenabsatz seines Siedlerhauses.

Bild der Familie Sturm: Theresia, Johann, Hermann, Johann Baptist Sturm, ca. 1940.

 

Das Versteck wird von seiner Familie erst beim Umbau des Hauses in den 70-er Jahren entdeckt. Die Traditionsfahne übergibt Johann Sturm nach dem Krieg an seinen Nachfolger.

Fahne der SPD Sektion Gersthofen (gegr. 1905), die Johann Sturm vor dem Zugriff der Nazis rettete.

 

Erneute Einberufung zur Wehrmacht?

Am 8. Dezember 1943 erhält Johann Sturm einen Wehrpass. Er ist gemustert worden, trotz seiner mittlerweile 52 Jahre!

Wehrpass Johann Baptist Sturm. (Privatbesitz Fam. Peter)

 

Nach der Katastrophe von Stalingrad49 rekrutieren die Nazis jeden verfügbaren Mann. In diesem Dokument wird er als „arbeitsfähig“ bezeichnet und dem Landsturm II zugeteilt. Infolge eines ärztlichen Attestes kommt es glücklicherweise nicht mehr dazu, dass er Kriegsdienst an der „Heimatfront“ ableisten muss. Das Volkssturm-Bataillon Gersthofen, 4. Kompanie teilt ihm am 12. Januar 1945 mit, dass er infolge der ärztlichen Untersuchung zum Dienst im Volkssturm nicht mehr antreten müsse.50

Befreiung vom Volkssturm 1945. (Privatbesitz Fam. Peter)

 

Karriere nach 1945: Bürgermeister des Marktes Gersthofen vom 21.5.1945-30.1.1946

Am 28. April 1945 rücken amerikanische Kampfverbände von der Ludwig-Hermann-Straße kommend in Gersthofen ein. Die Stadt wird durch den Privatier Thomas Dembinski und Dr. Neussell an die US-Amerikaner übergeben, der Bürgermeister Georg Wendler ist „nicht auffindbar“. Erst am Abend des gleichen Tages erfolgte die offizielle Übergabe der Stadt durch den NSDAP-Amtsträger Georg Wendler. Die Militärregierung sperrt Wendler für 3 1/2 Jahre ins Internierungslager51, er kommt aber infolge der politischen Entwicklung nach 2 Jahren wieder frei.52 Die Besatzungsmacht setzt den ehemaligen Polizeimeister Schäffner als kommissarischen Bürgermeister ein, der vom 28. April bis 21. Mai 1945 amtiert.53

Johann Sturm wird wegen seiner Integrität und Gegnerschaft zum Nationalsozialismus von den Besatzungstruppen am 21. Mai 1945 zum ersten Bürgermeister der Gemeinde ernannt und bleibt bis zum 31. Januar 1946 im Amt.54 Gemeinsam mit der Besatzungsmacht organisiert Johann Sturm die Behebung der Schäden der schweren Bombardierung vom 27. April 1945, die Wiederherstellung der Infrastruktur, der Post- und Verkehrswege sowie die Unterbringung der Evakuierten, eine Aufgabe, die viel Fingerspitzengefühl und Pragmatismus erfordert. Die Besatzungsmacht requiriert zudem zahlreiche der schönsten Häuser für die Dauer ihres Aufenthaltes in Gersthofen.55

Johann Sturm errichtet ab 26. Juni 1945 ein Gemeindewohnungsamt und organisiert den Bau einer Notbrücke über den Lech, um die Versorgung aus dem Umland sicherzustellen. Auf seinen Antrag hin wird die Gemeindepolizei (bisherige Schutzpolizei) aufgelöst und die bisherige Gendarmerie als künftige Landespolizei wieder eingeführt.56

Wirken als Gemeinderat nach dem 1.2.1946

Ab 1. Februar folgt ihm Josef Scheifele, seit 6.1.1946 Ortsvorsitzender der CSU im Bürgermeisteramt, infolge der neuen Sitzverhältnisse im Gemeinderat nach.57 Die ersten demokratischen Kommunalwahlen hatten in Gersthofen am 27. Januar 194658 bzw. in anderen Kommunen im April 194659 stattgefunden. Johann Sturm verbleibt bis zu seinem Tod am 20. Januar 1956 Mitglied im Gemeinderat des Marktes Gersthofen.60

Johann Baptist Sturm nach 1945.

 

Aufgabenfelder Johann Sturms nach dem II. Weltkrieg

Johann Sturm ist auch nach dem II. Weltkrieg wieder als Omnibusschaffner tätig. Gleichzeitig ist er Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Konsumgenossenschaft Augsburg. Von diesem Amt tritt er erst mit Erreichen seiner Pensionierung zurück. Sein Mandat als Kreisrat, das er bereits von 1919 bis 1933 als Mitglied der SPD innehatte, übt er von 1946 bis zu seinem Tod am 20. Juni 1956 aus. Die Bürger Gersthofens haben ihm stets ihr Vertrauen ausgesprochen und seinen einzigartigen, vorbildlichen Einsatz für das Allgemeinwohl honoriert.

Johann Sturm war ein herausragender, mutiger und auf Integration bedachter Bürger Gersthofens, der immer da war, wenn man ihn rief. Er war von 1946-1947 Vorsitzender des TSV Gersthofen61, Gründungsmitglied der Handballabteilung im Januar 1946 sowie Mitglied des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Augsburg. Johann Sturm verstarb am 20. Juni 1956 um 21 Uhr 50 im Alter von 65 ½ Jahren. Es hat nahezu symbolischen Charakter, dass er kurz nach Erreichen der Pensionsgrenze verstarb. Umtriebig und rastlos wie er war, konnte er sich ein Leben im Ruhestand eigentlich nicht vorstellen.

Nachruf auf Johann Baptist Sturm, 1956. (Privatbesitz Fam. Peter)

 

Wir wollen an Johann Baptist Sturm mit einem Stolperstein und dieser Biografie erinnern.

Biografie erstellt von Dr. Bernhard Lehmann, Gegen Vergessen – Für Demokratie, RAG Augsburg-Schwaben bernhard.lehmann@gmx.de
Alle Rechte beim Verfasser

 

Bildernachweis
mit Ausnahme Katzenstadel und der Dokumente aus dem Stadtarchiv und Staatsarchiv Augsburg alle aus dem Privatbesitz der Familie Berthold und Waltraud Peter.

  1. Sterbeurkunde Johann Sturm, Privatbesitz Waltraud Peter.
  2. Geburtsurkunde Johann Sturm, Privatbesitz Waltraud Peter; Lebenslauf Johann Sturm sen. Johann Baptist Sturm ist am 2. September 1866 in Straubing geboren, seine Frau Maria geb. Babl am 6. November 1869 in Roding. StadtAIchen, Heiratsurkunde Nr. 10 Edmund Alois Sturm.
  3. Geburtsurkunde Berta Sturm, Stadtarchiv Amberg. Berta Sturm heiratet am 12.10.1915 Karl Egerer aus Amberg, geb. am 24.1.1891: Stadtarchiv Amberg Nr. 95/1915. Zu diesem Zeitpunkt waren ihre Eltern bereits verstorben. Karl Egerer kommt am 1. April 1937 in die Heilanstalt Regensburg. Von dort kehrt er am 10.9.1939 wieder nach Amberg zurück, vgl. Meldebogen Egerer Karl; Stadtarchiv Amberg. Berta Egerer, geb. Sturm verstirbt am 12. Dezember 1964 in Amberg: Stadtarchiv Amberg, Sterbeurkunde Nr. 669.
  4. StadtAIchen, Auskunft von Dr. C. Madel-Böhringer vom 28.8.2020. Standesamt München, Eintrag Nr. 6835/1897. Er ist in der Görresstr. 2 geboren. Edmund Sturm ist Fotograf, er kommt 1938 nach Ichenhausen und heiratet dort am 23. Oktober 1940 die aus Lechhausen stammende Monika Geier, geb. 5. Februar 1911. Das Paar blieb kinderlos. Alois Edmund Sturm verstirbt am 24.6.1983 im Krankenhaus in Krumbach. Auskunft Stadtarchiv Ichenhausen.
  5. StadtAMü, Geburtsurkunde Alois Edmund Nr. 6835 und Maximiliana Katharina, Geburtsurkunde 2942. Sie ist am 15.3.1899 in der Türkenstraße 59 geboren.
  6. Ebenda.
  7. Heiratsurkunde Nr. 94 vom 3.12.1889, Privatbesitz Waltraud Peter.
  8. StadtAStraub, Alte Meldekarte Sturm August unter Nr. 12.
  9. StadtAm, Heiratsurkunde Karl und Berta Egerer, geb. Sturm.
  10. Lebenslauf Sturm Johann sen. maschinenschriftlich.
  11. Arbeitsbuch Johann Sturm.
  12. Arbeitsbuch Johann Sturm. Dort finden sich sämtliche Arbeitsverhältnisse auf seiner Wanderschaft.
  13. Lebenslauf Johann Sturm sen.
  14. Arbeitszeugnis Wilhelm Zeuner’s Nachfolger vom 7.10.1911, Privatbesitz Waltraud Peter.
  15. Lebenslauf Johann Sturm sen.
  16. Aussage seiner Enkelin Waltraud Peter, geb. 20.1.1945 und ihres Ehemanns Berthold Peter, geb. 14.12.1943 in Kaltenbach, ehem. CSSR, seit 1946 Heimatvertriebener. Heirat von Waltraud Sturm und Berthold Peter am 24.5.1968.
  17. Stadtarchiv Augsburg. Josefa Afra Pleig geb. 4.11.1899 in Augsburg. Sie ist die Tochter des Schneidermeisters Matthias und Kreszenz Pleig, geb. Angle aus Horgauergreut. Josefa Afra heiratete am 28. Januar 1922 in Augsburg den italienischen Terrazzo-Arbeiter Giacomo Giovanni Antonini, geb. 8.4.1888, verst. am 25.10.1967 in Augsburg. Stadtarchiv Augsburg, MK 2, Antonini Johann Jakob.
  18. Stadtarchiv Augsburg, MB Pleig Josefa Afra.
  19. Ebenda.
  20. Johann Baptist Pleig, geb. 9.3.1914 in Augsburg, Urkunde 747/1914, verst. 1996 in Batzenhofen. Er war Kaminkehrer von Beruf. Seit dem 16.4.1936 war er mit Barbara Pleig, geb. Ammer, geb. 30.12.1916 in Augsburg verheiratet. Urkunde 415/1936. Das Paar wohnte nach der Hochzeit in Offingen und zog am 27.4.1959 nach Batzenhofen. Das Ehepaar hatte 3 Kinder, Johann Pleig, geb. 23.4.42, verst. 5.4.2002, Rosemarie Pleig, geb. 20.11.40, verst. 13.2.2020 in Batzenhofen und Hannelore Pleig, geb. 17.9.1936, verst. 12.9.1999. Johann Baptist Pleig ist in Batzenhofen beigesetzt, seine Ehefrau Barbara sowie seine Kinder Hannelore, Rosemarie und Johann sind auf dem Nordfriedhof 24:W 39 beigesetzt.
  21. Ebenda.
  22. Stadtarchiv Augsburg, MB Johann Baptist Pleig und MK 2 Antonini Johann Jakob. Seine Ehefrau Josefa Afra Antonini stirbt am 8. August 1954. Seit 1917 wohnt das Paar in Augsburg Bei St. Ursula 12, ab Mai 1918 am Hinteren Lech 9, schließlich ab Februar 1927 bis zum Tode von Josefa Afra am Saurengreinswinkel 9: Stadtarchiv Augsburg, MK 2, Antonini Johann Jakob. Giovanni Giacomo Antonini nennt sich ab 20.1.1959 Johann Jakob Antonini. Er verheiratet sich am 17.11.1958 in zweiter Ehe mit Magdalene Böck, gesch. Gubisch.
  23. Wehrpass Johann Sturm sen.
  24. Auskunft Berthold Peter vom 15.10.2020.
  25. Ein Bild zur Erinnerung an die Gründerzeit des Siedlungswerkes zeigt 30 Männer, alle aus der Fritz-Ebert-Straße (heutige Friedrich-Ebert-Straße), Ludwig-Hermann-Straße und der Jahnstraße. Initiiert wurde die Idee von Johann Sturm sen., Georg Braunmiller und Leonhard Schön. Sämtliche Personen sind uns namentlich bekannt. Bilder im Privatbesitz Waltraud Peter.
  26. Mitgliedsausweis Naturfreunde Augsburg-Wien, 1922, Privatbesitz Waltraud Peter.
  27. Arbeitsbescheinigung Farbwerke, vorm. Meister Lucius & Brüning, Fabrik Gersthofen. Privatbesitz Waltraud Peter.
  28. Lebenslauf Johann Sturm.
  29. Am 22.9.1925 von der Marktgemeinde ausgestellte Personalbescheinigung bezeichnet ihn als Arbeitersekretär. Privatbesitz Waltraud Peter.
  30. Sein am 27.6.1927 ausgestellter Reisepass weist entsprechende Einreisestempel auf. Privatbesitz Waltraud Peter.
  31. Lebenslauf Sturm Johann, Privatbesitz Waltraud Peter.
  32. Therese Sturm, geb. Fleischner, geb. 3.10.1895 in Burgheim, verst. am 25.12.1958. Eltern von Theresia Sturm: Christian Fleischner, geb. 19.7.1857 in Marienheim, prot., Gemeinde Zoll, und Therese Fleischner, geb. Frey, kath., geb. 16.10.1855 in Gemeinde Ried, beide wohnhaft in Burgheim (heute Landkreis Neuburg-Schrobenhausen).
  33. Johann Sturm jun. geb. 21.5.1918, verst. 25.1.1976. Dieser heiratet am 7.7.1944 die aus Gelsenkirchen stammende Waltraud Kartisch, geb. 30.5.1924, die heute im Seniorenheim in Langweid wohnt; Hermann Sturm, geb. 5. 9.1930, verst. 20.3.2010.
  34. Privatarchiv Familie Peter, Bescheinigung der Beerdigungskosten für die Totgeburt vom 26.11.1924.
  35. In der Zeit des Nationalsozialismus wird die Fritz-Ebert-Straße in Fichtestraße umbenannt, nach dem II. Weltkrieg wird die Straße zur Friedrich-Ebert-Straße, benannt nach dem 1. Reichspräsidenten der Weimarer Republik.
  36. Bilder zur Siedlungsgenossenschaft befinden sich im Privatbesitz von Waltraud Peter.
  37. Lebenslauf Johann Sturm im Privatbesitz der Familie Peter.
  38. http://www.documentarchiv.de/ns/lndrgleich02.html; Parteien: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Kommunistische_Partei_Deutschlands_(KPD),_1919-1933/1945-1956; SPD Verbot im Juni 1933: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/einparteienstaat.html; Zerschlagung der Gewerkschaften: https://www.gewerkschaftsgeschichte.de/1933-die-zerschlagung-der-gewerkschaften.html.
  39. Biografien des Autors zu Hermann Jensch, Leonhard Wanner, Franz Xaver Sterr und Georg Kottmair befinden sich im Online Gedenkbuch der Erinnerungswerkstatt Augsburg: www.gedenkbuch-augsburg.de.
  40. Stadtarchiv Gersthofen: In Schutzhaft genommene Personen von Gersthofen. Die Biografien von Hermann Jensch, Georg Kottmair, Leonhard Wanner und Franz Xaver Sterr hat der Autor ins Online Gedenkbuch Augsburg gestellt: www.gedenkbuch-augsburg.de.
  41. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Kommunistische_Partei_Deutschlands_(KPD),_1919-1933/1945-1956.
  42. https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/zerschlagung-der-gewerkschaften.html.
  43. https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/95000644.
  44. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Machtergreifung_in_Bayern,_9._M%C3%A4rz_1933 mit weiterführender Literatur.
  45. Lebenslauf Johann Sturm, im Privatbesitz der Familie Peter.
  46. Dienstausweis Johann Sturm, ausgestellt von der Gemeinde Gersthofen am 2.7.1938, Besitz Waltraud Peter.
  47. Mitgliedsausweis Johann Sturm, DAF vom 13.8.1938, Privatbesitz Waltraud Peter.
  48. StAA, NSDAP-Kreisleitung, Augsburg-Land 1/15 Bl. 1.
  49. https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/schlacht-um-stalingrad-194243.html.
  50. VS Bataillon Gersthofen, 4. Regiment vom 12.1.1945. Privatbesitz Waltraud Peter.
  51. Entnazifizierungsunterlagen Georg Wendler.
  52. Georg Wendler, geb. 21.12.1895 in Horb a.d. Steinach, Verwaltungsoberinspektor, 1. Bürgermeister der Gemeinde Gersthofen von 1940 bis 1945 und der Marktgemeinde Gersthofen vom 1.5.1952 bis 30.4.1967, gemäß dem Beschluss des Stadtrates am 10.12.1975 zum Ehrenbürger ernannt: „In Anerkennung und Würdigung um die Marktgemeinde und jetzige Stadt Gersthofen wird Altbürgermeister Wendler zum Ehrenbürger der Stadt Gersthofen ernannt.“ Auch eine Straße wurde ihm zu Ehren benannt.
  53. Dr. Johannes Krauße, Chronik der Stadt Gersthofen 969-1989, Gersthofen 1989, S. 182.
  54. Dr. Johannes Krauße, Chronik der Stadt Gersthofen 969-1989, Gersthofen 1989, S. 182. Als sein Stellvertreter wurde der Gendarmeriemeister Philipp Hertlein berufen. Als vorläufiger Gemeinde-Ausschuss fungierten: Johann Walter, Georg Nettel, Dr. med. Hermann Neussell, Xaver Bauschmid, Alois Götz, Stefan Seitz, Jakob Klopfer, Dr. Paul Heisel, August Rupprecht und Michael Krauß (15.7.1945).
  55. Ebenda, S. 182f.
  56. Ebenda, S. 184.
  57. Ebenda, S. 417.
  58. Die ersten Gemeinde- und Kreistagswahlen im Januar bzw. April 1946 waren zur Gänze von den Vorgaben der Siegermächte abhängig. Falls ein gewählter Mandatsträger seinen Fragebogen zur Entnazifizierung falsch bzw. unvollständig ausfüllte wurde sofort das Mandat entzogen. Ein staatliches Handeln bekam erst eine Grundlage nach Inkrafttreten der Bayerischen Verfassung. https://www.csu-bad-aibling.de/wp-content/media/Die_Geschichte_der_CSU_Kommunalwahlen.pdf; vgl. ebenso https://www.onetz.de/eschenbach-in-der-oberpfalz/politik/erste-kommunalwahl-nach-dem-krieg-vor-70-jahren-die-demokratie-kehrt-zurueck-d1191546.html.
  59. https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7362c_201451_48266.pdf.
  60. Ebenda, S. 419.
  61. Ebenda, S. 370.

Staatsarchiv Augsburg (StAA)
– NSDAP-Kreisleitung, Augsburg-Land 1/15 Bl. 1

Stadtarchiv Amberg (StadtAAm)
Meldekarte (MK)
– Karl und Berta Egerer, geb. Sturm

Stadtarchiv Ichenhausen (StadtAIchen)
Meldebogen (MB)
– MB Edmund Sturm

Stadtarchiv München (StadtAMü)
– Edmund Alois Sturm

Stadtarchiv Straubing (StadtAStraub)
Meldebogen (MB)
– Johann Baptist Sturm

Privatarchiv Berthold Peter

https://www.csu-bad-aibling.de/wp-content/media/Die_Geschichte_der_CSU_Kommunalwahlen.pdf

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/einparteienstaat.html

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/zerschlagung-der-gewerkschaften.htmlhttps://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/95000644

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/schlacht-um-stalingrad-194243.html

http://www.documentarchiv.de/ns/lndrgleich02.html

https://www.gewerkschaftsgeschichte.de/1933-die-zerschlagung-der-gewerkschaften.html

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Kommunistische_Partei_Deutschlands_(KPD),_1919-1933/1945-1956

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Machtergreifung_in_Bayern,_9._M%C3%A4rz_1933

https://www.onetz.de/eschenbach-in-der-oberpfalz/politik/erste-kommunalwahl-nach-dem-krieg-vor-70-jahren-die-demokratie-kehrt-zurueck-d1191546.html

https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/veroffentlichungen/statistische_berichte/b7362c_201451_48266.pdf

Johannes Krauße, Chronik der Stadt Gersthofen 969-1989, Gersthofen 1989.