Hermann Wolf

Geboren: 1872, Binswangen

Gestorben: für tot erklärt, Theresienstadt

Wohnorte

Binswangen, Hauptstraße 28
Augsburg, Elias-Holl-Platz 8
Augsburg, Maximilianstraße 14

Orte der Verfolgung

Deportation
am 31. Juli 1942
von Augsburg
über München
nach Theresienstadt

Weitere Informationen

Hermann Wolf (Binswangen 1872 – Theresienstadt 1942)

Leben in Binswangen

Hermann Wolf wurde dort am 24. Juni 1872, geboren, zu einer Zeit, in der die jüdische Gemeinde Binswangens bereits zu schwinden begonnen hatte, infolge der damaligen Landflucht der jüdischen Bevölkerung. So schrumpfte die Anzahl jüdischer Bewohner Binswangens von 422 im Jahre 1858 auf 74 im Jahre 1910, was ca. 8 % der Gesamtbevölkerung ausmachte. Zuvor lag der Wert lange Zeit bei etwa 30 %.1

Hermann Wolfs Eltern waren Thekla, geb. Regensteiner sowie der Kaufmann und Bevollmächtigte der jüdischen Gemeinde Bernhard Wolf. Die Familie lebte im Haus Nummer 172 (Hauptstraße 28)2, wo Hermann später ein Modehaus betrieb.3 Er hatte eine jüngere Schwester namens Kathinka, die am 19. März 1876 zur Welt kam.4

Karte des Modewarenhauses von Hermann Wolf in Binswangen. Der vor der Tür stehende Herr könnte Hermann Wolf sein, die aus dem Fenster schauenden Personen vermutlich Familienangehörige. Die Karte wurde am 7. Juli 1906 von Binswangen nach Dietenheim (bei Illertissen) verschickt. (Sammlung Peter Karl Müller, Kirchheim/Ries)

 

Damals gab es in Binswangen sowohl eine Synagoge als auch eine jüdische Schule, die Hermann Wolf demnach wohl auch besuchte.5 Des Weiteren gab es ein rituelles Bad sowie einen jüdischen Friedhof, auf dem der Vater von Hermann Wolf begraben wurde.6 Bis 1881 hatte die Gemeinde auch einen eigenen Rabbiner; der letzte war Isaak Hirsch Gunzenhauser, der somit auch in Hermanns früher Kindheit im Amt war. Zwischen 1873 und 1881 unterrichteten an der jüdischen Schule Binswangen die Lehrer Mosche Wetzler und Moritz Morgenthau.7

Als bayerischer Staatsbürger diente Hermann Wolf vor seiner Heirat von 1892 bis 1894 in der Bayerischen Armee, er war Teil des 3. Infanterieregiments der 8. Kompanie.8 In Krumbach heiratete er am 22. Mai 1899 die jüdische Krumbacherin Sabine Höchstädter, geboren am 17. Februar 1877.9 Nach ihrer Heirat wohnte das Ehepaar zunächst in Binswangen, wo die Tochter Cläry10 am 26.08.1901 und der Sohn Bernhard am 19.07.1903 geboren wurden.11

Leben in Augsburg

Leben in der jüdischen Gemeinde Augsburg

Am 16. Februar 1910 zog die Familie nach Augsburg an den Elias-Holl-Platz C32012, heute Elias-Holl-Platz 8.13

Elias-Holl-Platz. (Stadtarchiv Augsburg)
Elias-Holl-Platz 8. (Stadtarchiv Augsburg)

 

Seit der Aufhebung des Matrikelparagraphen14 1861 war die Zuwanderung nach Augsburg aus Landjudengemeinden stark angestiegen. Im gleichen Jahr war es den 65 jüdischen Familien Augsburgs von staatlicher Seite aus gestattet worden, eine eigene Gemeinde zu gründen. Als Hermann Wolf und seine Familie 1910 dorthin zogen, hatte die Gemeinde bereits mit 1.212 Mitgliedern die höchste Mitgliederzahl vor dem 2. Weltkrieg erreicht. Jedoch machten diese weniger als 1% der Augsburger Gesamtbevölkerung aus.15

Obwohl die jüdische Gemeinde rasch ein reges Vereinsleben entwickelte, nahmen ihre Mitglieder auch viele konfessionsungebundene Angebote der Stadt wahr, zum Beispiel waren einige Augsburger Juden beim Roten Kreuz oder bei der Freiwilligen Feuerwehr Kriegshaber tätig, was von der großen Integrationsbereitschaft der in der Stadt lebenden Juden zeugt.16 Ob Hermann Wolf sich auf diese Weise engagierte, ist leider nicht bekannt.

Das Wirtschaftsleben der Stadt an Wertach und Lech wurde auch durch jüdische Geschäftsleute wie Hermann Wolf geprägt.17 Zusammen mit seinem Schwager Benno Höchstädter führte er die Textilwarengroßhandlung Hermann Gscheidlen.18 Die Firma befand sich im gleichen Haus wie die Wohnung der Wolfs am Elias-Holl-Platz 8. Die Familie lebte in gutbürgerlichen Verhältnissen, die Wohnung hatte 4 bis 5 Zimmer sowie ein zusätzliches Dienstmädchenzimmer, da sie stets eine Hausangestellte beschäftigte.19

Antisemitismus in Augsburg

In Augsburg kam es bereits vor der Etablierung des NS-Regimes zu antisemitischen Übergriffen. Beispielsweise wurden in den 1920er Jahren Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in der Haunstetter Straße umgeworfen und beschädigt, jüdische Geschäfte im Zentrum der Stadt beschmiert und ihre Inhaber bedroht.20 Ob Hermann Wolfs Textilwarenhandel ebenfalls betroffen war, ist nicht bekannt. 1931 rief die örtliche NSDAP in ihrem Parteiblatt zum Boykott jüdischer Geschäfte auf, worauf die jüdischen Geschäftsleute allerdings mit einer einstweiligen Verfügungsklage antworteten.21

1.033 Juden lebten beim Machtantritt der NSDAP in Augsburg, das entsprach bei cir­ca 176.000 Einwohnern lediglich 0,6% der Gesamtbevölkerung der Stadt. Die allgemeinen Grundrechte waren bereits durch die Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. Februar stark eingeschränkt worden. Kurz darauf begann die Verdrängung jüdischer Geschäftsleute aus der Wirtschaft. Am 1. April wurden für den national ausgerufenen Boykott, die sogenannte „Aktion zur Abwehr gegen Gräuelpropaganda im Ausland“, 42 jüdische Geschäfte durch den national­sozialis­tischen Lokalanzeiger auf eine Boykottliste gesetzt. Zwischen 1933 und 1938 wurden in Augsburg insgesamt 49 jüdische Geschäf­te „arisiert“ und 52 liquidiert.22

Die Ausgrenzung von Juden wurde mit den Nürnberger Gesetzen 1935 noch deutlicher. Durch das „Reichsbürgergesetz“ verloren sie jegliche Ansprüche auf die Bürgerschaft und die damit verbundenen politische Rechte.23 So blieb vielen Juden nur noch der Ausweg der Flucht. Vor allem junge Leute, denen jede Perspektive in Deutschland genommen worden war, wählten diese Möglichkeit, um den Diffamierungen der Nationalsozialisten zu entkommen. Dr. Ernst Jacob, der letzte Vorkriegsrabbiner, berichtete von 200 Augsburger Juden, die das Land bis 1937 verlassen hatten.24 Hermann Wolf gehörte zu den ungefähr 400 Personen, die bis 1941 die Auswanderung nicht realisieren konnten. Er und seine Frau mussten am 9. Juli 1939 in die Maximilianstraße 14 umziehen. Am 15. April 1939 war das Grundstück am Elias-Holl-Platz an das Ehepaar Karl und Luise Schmidt aus Stadtbergen für 4.090 Reichsmark verkauft worden.25 Zu diesem Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass es sich nicht um einen freiwilligen Verkauf handelte. Hermann Wolf durfte bis zum Umzug in die Maximilianstraße für 30 Reichsmark im Monat die Räume des Hauses weiter nutzen.26

Am 6. November 1942, also nach der Deportation der Wolfs, wurden sämtliche Vermögensobjekte durch die 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz zugunsten des Deutschen Reiches von der Stadt Augsburg eingezogen.27

Deportation und Tod

Von November 1941 bis zum Februar 1945 gab es 9 Deportationen von Augsburg aus in den Osten, über 400 der Verschleppten wurden ermordet.28 Zwei von ihnen waren Hermann Wolf und seine Frau Sabine. Beide wurden am 31. Juli 1942 über München nach Theresienstadt deportiert, wo Hermann zwischen dem 1. August und dem 21. Dezember desselben Jahres ums Leben kam.29 Seine Ehefrau Sabine starb am 31. Dezember 1943 ebenfalls dort.30

Tochter Cläry Wolf

Cläry Wolf heiratete am 5. Januar 1923 den Kaufmann Julius Rosenbaum (geboren 30.11.1896 in Arnstadt, Thüringen).31 Sie zogen zusammen in die Augsburger Schießgrabenstraße 24, dann kurzzeitig zu Clärys Eltern an den Elias-Holl-Platz (01.08.1928-01.02.1929) und schließlich in die Alpenstraße 26/I.32 Am 7. September 1925 erlitt Cläry eine Totgeburt.33

Julius Rosenbaum arbeitete zunächst bei der Firma Pflaumlocher & Schwab als reisender Vertreter und betrieb ab September 1923 eine eigene Agentur und Handel mit Textilwaren.34

Am 16. Oktober 1930 zogen die beiden in die Bauernstraße 29 nach München. Die Ehe wurde am 18. November 1932 wegen „alleiniger Verschuldung des Mannes“ geschieden.35 Cläry, die ab 1934 wieder den Namen Wolf trug36, blieb bis zum 5. September 1933 in der Bauernstraße 29 wohnen, ging zurück nach Augsburg und kehrte schließlich am 10. Januar 1936 wieder nach München zurück, wo sie bis zum 10. Januar 1938 zur Untermiete bei Goldbrunner in der Königsstraße 2 wohnte. Anschließend verlegte sie noch mehrere Male ihren Wohnsitz zwischen Augsburg und München hin und her. Vom 22. April 1938 bis zum 23. Juni 1938 wohnte Cläry dann wieder in München, diesmal in der Farinellistraße 4, bei einer mutmaßlichen Verwandten, der Witwe Maria Wolf.37

Am 25. September 1939 heiratete Cläry erneut: Salomon Kurz aus Gailingen, mit dem sie in die Reinsburgstraße 62 in Stuttgart zog.38 Die letzte bekannte Adresse der beiden war die Kaiserstraße 25 in Stuttgart.39

Am 26. April 1942 wurden Cläry und Salomon Kurz von Stuttgart in das Ghetto Izbica in Polen deportiert und gelten als verschollen.40 Jedoch ist spätestens ab der Liquidierung der letzten Ghettos im Frühjahr 1943 damit zu rechnen, dass die beiden in einem nahen Vernichtungslager wie etwa Belzec, Sobibor oder Majdanek ermordet wurden.41

Sohn Bernhard Wolf

Am 25. Juni 1929 wanderte Bernhard Wolf über München nach Argentinien aus, wo sich seine Spur verliert. Zwischen 1919 und seiner Auswanderung lebte er wahrscheinlich in München.42 1959 führte er als alleiniger Erbe der Familie ein Wiedergutmachungsverfahren. Ihm wurde ein kleiner Betrag zugesprochen.43

Dies ist ein Auszug aus der Biografie, die von Paul Fleischmann, Schüler des Oberstufenjahrgangs 2018/2020 am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, im Rahmen des W-Seminars „Jüdische Opfer des Nationalsozialismus im Großraum Augsburg“ im Fach Geschichte erarbeitet wurde.

  1. Ludwig Reißler, Geschichte und Schicksal der Juden in Binswangen, in: Landkreis Dillingen a.d. Donau (Hg.), Der Landkreis Dillingen a.d. Donau in Geschichte und Gegenwart, 3. neu bearbeitete Auflage, 2005, S. 514.
  2. Ebenda.
  3. http://www.alemannia-judaica.de/binswangen_synagoge.htm (aufgerufen am 29.10.2019).
  4. StadtAWert, E-Mail von Johannes Mordstein, 24.10.2019.
  5. 1804 wurde in Bayern auch für jüdische Kinder die Schulpflicht eingeführt. Außerdem wurde der Lehrplan des Bayerischen Staates mit Ausnahme des Religionsunterrichts auf jüdische Schulen übertragen und jüdische Gemeinden erhielten das Recht, eigene Schulen zu gründen, vgl. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/J%C3%BCdisches_Schulwesen_in_Bayern_(1804-1918) (aufgerufen am 29.10.2019).
  6. http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20308/Binswangen%20Cemetery%20Register.pdf (aufgerufen am 18.01.2021).
  7. http://www.alemannia-judaica.de/binswangen_synagoge.htm (aufgerufen am 29.10.2019).
  8. StadtAA, MB Hermann Wolf.
  9. StadtAA, MB Hermann Wolf.
  10. In einigen Quellen auch Claire oder Clara.
  11. StadtAA, MB Hermann Wolf.
  12. StadtAA, MB Hermann Wolf.
  13. Vgl. http://wiki-de.genealogy.net/Augsburg/Literabezeichnung_Augsburg, Stand 29.10.2019.
  14. Durch den Matrikelparagraph wurde die Anzahl der in Augsburg geduldeten jüdischen Familien auf 13 beschränkt – 1813 waren das insgesamt 126 Personen (Benigna Schönhagen, Die zweite jüdische Gemeinde von Augsburg 1861-1943, in: Michael Brenner und Sabine Ullmann (Hg.), Die Juden in Schwaben. Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern, Band 6. München 2013 S. 226.
  15. Benigna Schönhagen, 2013, S. 226ff.
  16. Ebenda, S. 228.
  17. Ebenda, S. 230.
  18. Gernot Römer (Hg.), „An meine Gemeinde in der Zerstreuung.“ Die Rundbriefe des Augsburger Rabbiners Ernst Jacob 1941–1949 (Material zur Geschichte des Bayerischen Schwaben, Bd. 29), Augsburg 2007, S. 384.
  19. StAA, Amtsgericht Augsburg, UR II 174/1958.
  20. Benigna Schönhagen, 2013, S. 235f.
  21. Ebenda, S. 236.
  22. Hans K. Hirsch, Juden in Augsburg, in: Günther Grünsteudel/Günther Hägele/Rudolf Frankenberg (Hg.), Augsburger Stadtlexikon, Augsburg 1998, S. 144.
  23. Benigna Schönhagen, 2013, S. 241f.
  24. Ebenda, S. 243.
  25. StAA, F 3856, Der ursprüngliche Preis belief sich auf 12.000 Reichsmark, allerdings war das Haus mit mehreren Hypotheken belegt, weshalb die Käufer lediglich 4.090 Reichsmark zu zahlen hatten.
  26. StAA, F 3856.
  27. StAA, Wiedergutmachungsbehörde V für Schwaben, JR-Akten, 920; StAA, a 1490 – W18. Der geschätzte Wert der Objekte belief sich auf 1.159 Reichsmark.
  28. Benigna Schönhagen, 2013, S. 249.
  29. Am 30.01.1959 wurde Hermann Wolf vom Amtsgericht Augsburg für tot erklärt und das Todesdatum auf den 08.05.1945 festgelegt, StadtAA, MK 2, Hermann Wolf. Bei diesem Datum handelt es sich um ein Platzhalterdatum, welches für das Wiedergutmachungsverfahren benötigt wurde, gemäß §180 BEG (Bundesentschädigungsgesetz).
  30. StadtAA, MK 2, Hermann Wolf.
  31. StadtAA, Standesamt Augsburg, Heiratsbücher, Nr. 12/1923.
  32. StadtAA, MB Julius Rosenbaum.
  33. StadtAA, MB Julius Rosenbaum.
  34. Ebenda.
  35. StadtAA, MB Julius Rosenbaum.
  36. StadtAA, Standesamt Augsburg, Heiratsbücher, Nr. 12/1923.
  37. StadtAM, Einwohnermeldekarten Julius Rosenbaum; StadtAM, Einwohnermeldekarten Clara Wolf.
  38. StadtAA, Standesamt Augsburg, Salomon Kurz, 1514/ 1939.
  39. StAA, Amtsgericht Augsburg, UR II 174/1958.
  40. Am 18.04.1957 wurde Cläry Wolf vom Amtsgericht Stuttgart für tot erklärt. Als Todeszeitpunkt wurde gemäß §180 BEG (Bundesentschädigungsgesetz) der 08.05.1945 angenommen, StAA, Amtsgericht Augsburg, UR II 174/1958.
  41. http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/spurensuche/index_extern.html (aufgerufen am 30.10.2019).
  42. StadtAA, MK 2, Hermann Wolf.
  43. StAA, E-Mail vom 24.09.2019; StAA, Amtsgericht Augsburg, UR II 174/1958. Der Antrag wurde relativ spät gestellt. Die Jewish Restitution Successor Organization (IRSO) hatte schon früher Anspruch auf das Erbe erhoben, StAA, Amtsgericht Augsburg, UR 174/1958, StAA, VI 725/59 und 767/59, StAA, a 1490 – W18 und StAA, Wiedergutmachungsbehörde V für Schwaben, JR-Akten, 920.

Staatsarchiv Augsburg (StAA)
– a 1490 – W18
– Amtsgericht Augsburg, UR II 174/1958
– E-Mail vom 24.09.2019
– F 3856
– VI 725/59 und 767/59
– Wiedergutmachungsbehörde V für Schwaben, JR-Akten, 920

Stadtarchiv Augsburg (StadtAA)
Meldebogen (MB):
– Hermann Wolf
– Julius Rosenbaum

Meldekartei, Abgabe 2 (MK 2):
– Hermann Wolf

– Standesamt Augsburg, Heiratsbücher, Nr. 12/1923
– Standesamt Augsburg, Salomon Kurz, 1514/ 1939

Stadtarchiv München (StadtAM)
– Einwohnermeldekarten Clara Wolf
– Einwohnermeldekarten Julius Rosenbaum

Stadtarchiv Wertingen (StadtAWert)
– E-Mail von Johannes Mordstein, 24.10.2019

http://wiki-de.genealogy.net/Augsburg/Literabezeichnung_Augsburg, Stand 29.10.2019.

http://www.alemannia-judaica.de/binswangen_synagoge.htm (aufgerufen am 29.10.2019).

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20308/Binswangen%20Cemetery%20Register.pdf (aufgerufen am 18.01.2021).

http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/spurensuche/index_extern.html (aufgerufen am 30.10.2019).

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/J%C3%BCdisches_Schulwesen_in_Bayern_(1804-1918) (aufgerufen am 29.10.2019).

Hans K. Hirsch, Juden in Augsburg, in: Günther Grünsteudel/Günther Hägele/Rudolf Frankenberg (Hg.), Augsburger Stadtlexikon, Augsburg 1998.

Ludwig Reißler, Geschichte und Schicksal der Juden in Binswangen, in: Landkreis Dillingen a.d. Donau (Hg.), Der Landkreis Dillingen a.d. Donau in Geschichte und Gegenwart, 3. neu bearbeitete Auflage, 2005.

Gernot Römer (Hg.), „An meine Gemeinde in der Zerstreuung.“ Die Rundbriefe des Augsburger Rabbiners Ernst Jacob 1941–1949 (Material zur Geschichte des Bayerischen Schwaben, Bd. 29), Augsburg 2007.

Benigna Schönhagen, Die zweite jüdische Gemeinde von Augsburg 1861-1943, in: Michael Brenner und Sabine Ullmann (Hg.), Die Juden in Schwaben (Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern, Band 6), München 2013.