Gino Rossi

Geboren: 01.05.1925, Galluccio, Italien

Gestorben: 23.01.1945, Gersthofen

Wohnorte

Galluccio, Italien

Orte der Verfolgung

Zwangsarbeiter in Gersthofen

Weitere Informationen

Gino Rossi, geb. in Galluccio am 1.5.1925

Zwangsarbeiter in Gersthofen, verstorben am 23.1.1945 im Alter von 19 ½ Jahren

Nach dem Sturz Mussolinis im Juli 1943 und dem Waffenstillstand Italiens mit den Alliierten am 3. September 1943 in Cassibile1 entwaffnen deutsche Einheiten die 36 in Norditalien und auf dem Balkan liegenden italienischen Divisionen innerhalb weniger Wochen. Soldaten, die es ablehnen, auf deutscher Seite weiterzukämpfen, werden nach Deutschland deportiert und zum Arbeitseinsatz gezwungen.2

Die Zahl der Gefangenen liegt nach Schätzungen bei etwa 370. 000 Personen. Hinzu kommen annähernd 100. 000 Zivilisten, die nach Razzien aus ihrer Heimat deportiert werden. Aus den ehemaligen Verbündeten sind über Nacht „Badoglioverräter“ geworden. Für sie gilt ein neuer Status. Sie sind nicht Kriegsgefangene, sondern Italienische Militärinternierte (IMI). Damit sind sie dem Schutz der Genfer Kriegskonvention entzogen und können zur Arbeit in zahllosen Rüstungsbetrieben des III. Reichs eingesetzt werden.3

Gino Rossi aus Galluccio (Provinz Caserta) nördlich von Neapel ist einer dieser Zivilisten, die von der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS bei einer Razzia am 23.9.19434 aufgegriffen und gemeinsam mit 800 weiteren Männern dieser Ortschaft nach Deutschland deportiert werden.5

Im Oktober 1943 kommt er vom Stalag VII B Memmingen aus nach Gersthofen und muss dort Zwangsarbeit verrichten.6 Gino Rossi ist zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre, sein Bruder Nicola 19 Jahre alt. Insgesamt kommen 15 Personen aus Galluccio nach Gersthofen.7

Eigentlich sollten nur italienische Soldaten, die sich weigern, nach dem 8.9.43 weiterhin auf der Seite der Deutschen zu kämpfen, verhaftet werden. Aber als die Deutschen Nord- und  Mittelitalien besetzen, ermordet die Wehrmacht und Waffen-SS 11.000 gefangene italienische Soldaten.8 Viele italienische Soldaten lassen sich von der deutschen Wehrmacht widerstandslos gefangen nehmen. Ihnen war die Entlassung in ihre Heimat versprochen worden.9

Auf die rasch erstarkende Partisanenbewegung reagiert die Wehrmacht und Waffen-SS mit grausamen Massakern an der Zivilbevölkerung. Die Massaker von Marzabotto, Sant’Anna di Stazemma, Civitella in Val di Chiana, am Lago Maggiore und auf Kefalonia sind  nur einige von vielen Beispielen des erbarmungslosen Vorgehens der deutschen Truppen und ihrer Mordorgien an unschuldigen Kindern, schwangeren Frauen und Greisen.10

Etwa 370.000 internierte italienische Soldaten werden völkerrechtswidrig zur Zwangsarbeit nach Deutschland verbracht, zudem noch ca. 100.000 zivile Gefangene. Für sie – wie für das italienische Volk insgesamt – endet der Krieg erst im Mai 1945.

In Gersthofen ist Gino Rossi mit 76 anderen Italienern am Weiherweg 1 kaserniert. Über die anfangs miserablen Lebensbedingungen dort sind wir durch Tagebücher von Gefangenen bestens informiert.11 Einem Brand in der „Italienerbaracke“ am 13. November 1944 entkommen die  Italiener nur dank des tatkräftigen Einsatzes der beiden Mitgefangenen Espedito Neve aus Sippicano di Galluccio und Giovanni di Zeno Branco aus Treviso.12 Der Mitgefangene Antonio Manzin aus Dignano/Istrien soll nach dem Bericht von Anselmo Mazzi empört auf die Provokationen der sadistischen Aufseher reagiert haben, weshalb er am 15. Juni 1944  ins KZ nach Dachau überführt wird und dort am 19. Januar 1945 verstirbt.13

Alleine 15 der deportierten Italiener kommen aus Galluccio, nämlich Amadeo Amato, geb. 9.7.1924; Antonio Delle Donne, geb. 18.9.1914; Emilio Depetrillo, geb. 21.9.1925; Elio Galluccio, geb. 17.2.1921; Pillozzi, Aleardo, geb. 19.5.1924; Gino Rossi, geb. 1.6.1925; Nicola Rossi, geb. 18.2.1924; Mignacca, Saturno, geb. 1.1.1925; Luciano Lepore, geb. 30.8.1925; Giuseppe Mignacca, geb. 16.12.1906; Spedito Neve, geb. 12.9.1925; Generoso Sanganato, geb. 17.5.1908; Antonio Santillo, geb. 8.2.1903; Antonio Starnino, geb. 21.3.1906 und Carmine Vendetolli, geb. 24.3.1908.14.

Gino Rossi arbeitet für die Firma Transehe, die im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums Hydrazinhydrat herstellt, das als Treibstoff für die V2-Raketen verwendet wird.15 Das Reichsluftfahrtministerium  investiert unvorstellbare 1 Million RM in die Produktion.16

Die IMIs und italienischen Zivilisten befinden sich in der Hierarchie des nazistischen Lagersystems nur eine Stufe über den russischen Kriegsgefangenen. Diese Behandlung führt in Deutschland zum Tod von Tausenden von ihnen.17

Die Gersthofer Bevölkerung  beschimpft die italienischen Militärinternierten und Zivilisten in einem solchen Ausmaß, dass sich die Werksleitung genötigt sieht, dagegen einzuschreiten. Im Juli 1944 gibt der Werksleiter bekannt: „Es ist wiederholt vorgekommen, dass die Kriegsgefangenen, besonders die italienischen Militärinternierten auf dem Weg von ihrer Baracke in unser Werk und zurück durch die Kinder unserer Werksangehörigen in entehrender Weise belästigt wurden. Ein solches Verhalten ist unangebracht. Unsere Gefolgschafter werden deshalb gebeten, bei ihren Familienangehörigen dahin zu wirken, dass derartige Exzesse in Zukunft unterbleiben.“18

Elio Galluccio aus Galluccio berichtet, dass er die Nahrung, die in Gersthofen vornehmlich aus Rüben bestand, durch Kartoffelstücke ergänzt habe, die er auf den Feldern fand. Auf den Abzugsrohren der Unterkunftsbaracken habe er die Kartoffeln erhitzt.

Deutsche Familien bittet er um Nahrungsmittel, indem er aus Schild und Weidenzweigen geflochtene Körbe zum Tausch anbietet, die er mit seinem Landsmann Generoso Sangianato in der arbeitsfreien Zeit herstellt.19 Als er an einem Lungenabzess erkrankt, müssen ihm zwei Rippen entfernt werden. Dies führt zu Lungenbeschwerden, die ihn Zeit seines Lebens begleiteten. Er verstirbt mit 59 Jahren.20

Seit Februar 1944 werden die Italiener konsequent auf „Leistungsernährung“ umgestellt, d.h. bei unbefriedigender Leistung soll für die gesamte Arbeitseinheit die Ernährung gekürzt werden. Nachdem die Köchin im Gasthof Strasser, die für die Ernährung der IMIs bei Transehe zuständig ist, Lebensmittel unterschlägt, verschärft sich die Ernährungslage zusätzlich. Für die Ernährung der Zwangsarbeiter bei Hoechst ist übrigens der Helmhof zuständig. Bezahlt werden die IMIs und Zivilisten, wenn überhaupt, mit Lagergeld. Sie leben unter unhygienischen Bedingungen, Läuse und Wanzen gibt es zur Genüge, Krankheiten sind an der Tagesordnung. Bis Anfang Dezember 1943 gibt es im Lager am Weiherweg nicht mal ein Stück Seife.21

Anselmo Mazzi berichtet:
„In diesen  Monaten der Gefangenschaft habe ich keinen Deutschen kennen gelernt, der ein bisschen Respekt für uns Italiener hatte. Nur eine einzige Frau verdient unsere Bewunderung. Im vergangenen Winter … näherte sich uns Gefangenen jeden Tag Frau Rosa, schaute blitzschnell umher, überreichte dann einen schönen warmen Brotlaib. Wenn sie sich an einigen Tagen nicht nähern konnte, weil irgendein Deutscher ihr Werk hätte bemerken können, steckte sie das Brot in einen Strauch und gleichzeitig gab sie ein Zeichen für die nächste günstige Gelegenheit … Die gute Frau bot uns drei Monate lang 50 Laibe Brot, viel Obst und auch Fleisch an. Sie wurde bei der Polizei denunziert und erlitt viele Unannehmlichkeiten, machte jedoch weiter in ihrem Werk der Nächstenliebe.“22

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der  Italiener verbessern sich erst, als am 20. Juli 1944 (nach dem Attentat) Hitler Mussolini zusagt, die Gefangenen in den zivilen Status überzuführen. Gleichzeitig müssen die Gefangenen einen Arbeitsvertrag bis zum Ende des Krieges unterzeichnen.23

Aus dem Totenbuch der Pfarrei St. Jakobus Gersthofen 1945.

 

Gino Rossi muss am 23. Januar 1945 Säure abladen, erleidet einen Ohnmachtsanfall und erstickt im Kesselraum. Jede Hilfe kommt zu spät. Im Totenbuch der Pfarrei St. Jakobus Gersthofen 1945, S. 6 ist zum Tod von Gino Rossi vermerkt: „Ersticken im Kesselraum. Arbeitsunfall nach Ohnmachtsanfall. Gez. Dr. Neussell.“

Pfarrer Rothermel beerdigt den Toten in Gersthofen am 27. Januar 1945 morgens um 8 Uhr 30.24 Sein Grab in Gersthofen kennen wir nicht. Gino Rossi ist zum Zeitpunkt seines Todes noch keine 20 Jahre alt.

Sein Bruder Nicola Rossi legt nach der Befreiung durch die Amerikaner den Weg vom Brenner hinunter nach Galluccio zu Fuß zurück und muss den Eltern die entsetzliche Nachricht vom Tod Ginos überbringen.25

Gemeinsam mit seiner Schwester und seiner Familie wandert Nicola Rossi nach Kanada aus. Seine Schwester, die Tochter und ein Enkelkind wohnen heute in Barrie, Ontario.

Biografie erstellt von Dr. Bernhard Lehmann, StD i.R., Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben,
86368 Gersthofen, Haydnstr. 53

  1. Vgl. Gerhard Schreiber, Das Ende des nordafrikanischen Feldzuges und der Krieg in Italien 1943 bis 1945, in: Karl-Heinz Frieser (Hg.), Die Ostfront 1943/44. Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten. (= Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 8). München 2007, S. 1100–1164; ebenso: https://www.zwangsarbeit-archiv.de/zwangsarbeit/ereignisse/8-september/index.html; ebenso: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/vormarsch-in-italien.html.
  2. Vgl. http://www.zum.de/Faecher/Materialien/lehmann/index1024.htm, insbesondere Sonderfall IMIs.
  3. Vgl. www.zwangsarbeit-gersthofen.de, Die Chemiefabrik Transehe; ähnlich: Stephan H. Lindner, Hoechst. Ein IG Farben Werk im Dritten Reich, München 2005, insbes. S. 218-258.
  4. Erinnerung eines Über-Achzigjährigen. Die Nacht des Terrors. Augenzeugenbericht aus Galluccio, in: Gefangen-Gepeinigt-Gedemütigt, unveröffentlichtes Manuskript, Gersthofen 2003; in italienischer Sprache: Emilio Calce, Memorie d’un Ultraottuagenario, Galluccio, S. 26-28. Nach diesem Bericht waren es Verbände der Waffen-SS, die in einer Nachtaktion Galluccio besetzten, in die Häuser eindrangen und die Männer mit Gewalt nach Deutschland deportierten. Ähnlich der Bericht von Emilio Galluccio. Brief des Sohnes Giuseppe Galluccio vom 2.10.2003.
  5. https://www.deutschlandfunk.de/vor-75-jahren-italiens-waffenstillstand-mit-den-alliierten.871.de.html?dram:article_id=427523.
  6. Zum Thema Zwangsarbeit grundlegend: Ulrich Herbert, Fremdarbeiter. Politik und Praxis des „Ausländer-Einsatzes“ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Bonn 1999. Zur Zwangsarbeit in Gersthofen vgl. Bernhard Lehmann (Hg.), Zwangsarbeit Gersthofen. Broschüre zur Ausstellung, Gersthofen 2002, insbesondere S. 34-39 sowie www.zwangsarbeit-gersthofen.de; vgl. Ulrich Herbert, Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge, München 2001, bes. S. 85-117 und S. 129-183; Anselmo Mazzi, Memorie di un Internato Militare Italiano, Nr. 8744, Arezzo 1978.
  7. StadtAGerst, siehe auch Text unten; vgl. ebenso: Bernhard Lehmann, Zwangsarbeit Gersthofen. Broschüre zur Ausstellung, Gersthofen 2002.
  8. https://www.deutschlandfunk.de/vor-75-jahren-italiens-waffenstillstand-mit-den-alliierten.871.de.html?dram:article_id=427523.
  9. Ebenda.
  10. Bei fast 6.000 Übergriffen durch faschistische und nationalsozialistische Soldaten zwischen 1943 und 1945 starben circa 24.000 Italiener: https://www.deutschlandfunkkultur.de/kriegsverbrechen-in-italien-der-atlas-des-grauens.1013.de.html?dram:article_id=393489; vgl. Abschlussbericht der deutsch-italienischen Historikerkommission 2009: http://www.villavigoni.it/contents/files/Abschlussbericht.pdf.
  11. Vgl. Anselmo Mazzi, Memorie di un Internato Militare Italiano, Nr. 8744, Arezzo 1978, S. 74-143 sowie Giorgio Gregori , Due anni in terra straniera, Casina 1993 sowie die Erinnerungen von Fulvio Depetroni, vorgetragen im Ballonmuseum am 4.11.2003.
  12. Ebenda.
  13. Anselmo Mazzi, a.a.O., S. 94.
  14. https://www.zum.de/Faecher/Materialien/lehmann/dps/zwangsarbeiterlager/unterbringung/transehe/. Sämtliche Namen finden sich im Stadtarchiv Gersthofen: Namen der in Gersthofen tätigen italienischen Militärinternierten und Zivilisten bei der Firma IG Farben und Transehe. Lohnsteuerkarten. Dort finden sich auch die Namen der übrigen 185 IMIs, die dort Zwangsarbeit leisten mussten; vgl. www.zwangsarbeit-gersthofen.de mit Dokumenten. Die Militärinternierten wurden am 28.8.1944 in den zivilen Status übergeführt und gezwungen, einen Arbeitsvertrag bis Ende des Krieges zu unterzeichnen. Ab diesem Zeitpunkt kam es zu einer deutlichen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Italiener in Gersthofen. Vgl. Anselmo Mazzi, S. 104ff. Am 30. März 1945 erfolgte die Entlassung der Italiener bei der Firma Transehe. Vgl. Anselmo Mazzi, S. 134ff
  15. Vgl. hierzu ausführlich www.zwangsarbeit-gersthofen.de, die der Verfasser gemeinsam mit Schülern der Klasse 11a des Paul-Klee-Gymnasiums im Jahr 2001 erstellt hat. Dort finden sich Dokumente aus dem Archiv der IG Farben Gersthofen. Die Firma Transehe war eine Art Tochterunternehmen der Farbwerke Hoechst und befand sich komplett auf diesem Betriebsgelände.
  16. Zu den IMIs in Gersthofen:  https://www.zum.de/Faecher/Materialien/lehmann/dps/zwangsarbeiterlager/unterbringung/transehe/fabrik.htm sowie https://www.zum.de/Faecher/Materialien/lehmann/dps/zwangsarbeiterlager/unterbringung/transehe/unterbringung.htm , ebenso Bernhard Lehmann, Zwangsarbeit Gersthofen. Broschüre zur Ausstellung, Gersthofen 2002, S. 34ff.
  17. Zu den Lebensbedingungen im Lager vgl. Gabriele Hammermann (Hg.), Zeugnisse der Gefangenschaft. Aus Tagebüchern und Erinnerungen italienischer Militärinternierter, Berlin-München-Boston 2014, bes. S. 50 und 160f; ebenso Anselmo Mazzi, Memorie di un Internato Militare Italiano, Nr. 8744, Arezzo 1978, S. 74-143. Der Historiker Mark Spoerer geht von einer 5-fach höheren Sterblichkeitsrate bei den Italienern als bei französischen und englischen Kriegsgefangenen aus.
  18. Clariant WA, Ordner 586: Bekanntmachung Weber vom 8.7.1944 betrifft Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen.
  19. Brief Giuseppe Galluccio an Dr. Lehmann über seinen Vater Elio Galluccio, Zwangsarbeiter in Gersthofen.
  20. Brief Giuseppe Galluccio an Dr. Lehmann über seinen Vater Elio Galluccio, Zwangsarbeiter in Gersthofen.
  21. www.zwangsarbeit-gersthofen.de, Sonderfall IMIs mit relevanten Dokumenten.
  22. Anselmo Mazzi, Memorie di un Internato Militare Italiano, Nr. 8744, Arezzo 1978, S. 74-143.
  23. https://de.wikipedia.org/wiki/Militärinternierte. In Gersthofen wurden für die italienischen Militärinternierten Lohsteuerkarten ausgestellt. Sie sind im Stadtarchiv Gersthofen verwahrt.
  24. Pfarrarchiv St. Jakobus, Totenbuch 1945, S. 6.
  25. Telefonische Auskunft der Tochter von Nicola Rossi.

Augenzeugenbericht von Fulvio Depetroni bei seinem Besuch in Gersthofen über die Zeit in Gersthofen am 4.11.2003.

Stadtarchiv Gersthofen (StadtAGerst)
– Gino Rossi: Ersticken im Kesselraum nach Ohnmachtsanfall

Archiv der IG Farben Gersthofen

Pfarrarchiv St. Jakobus
– Totenbücher

Giorgio Gregori, Due anni in terra straniera, Casina 1993.

Anselmo Mazzi, Memorie di un Internato Militare Italiano, Nr. 8744, Arezzo 1978, abrufbar im Internet unter:  www.zwangsarbeit-gersthofen.de

Ulrich Herbert, Fremdarbeiter. Politik und Praxis des „Ausländer-Einsatzes“ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Bonn 1999.

Ulrich Herbert, Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge, München 2001

Gabriele Hammermann (Hg.), Zeugnisse der Gefangenschaft. Aus Tagebüchern und Erinnerungen italienischer Militärinternierter, Berlin-München-Boston 2014.

Bernhard Lehmann, Zwangsarbeit Gersthofen. Broschüre zur Ausstellung, Gersthofen 2002, S. 34ff.

Stephan H. Lindner, Hoechst. Ein IG Farben Werk im Dritten Reich, München 2005, S. 218-258.

Alessandro di Gregorio: „8744“. Film zum Thema Italienische Militär-Internierte und über das Zwangsarbeiterprojekt des Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, 2005.