Aldo Moscatelli.

Aldo Moscatelli

Geboren: 05.06.1921, Cantu, Italien

Gestorben: Sterbedatum nicht bekannt, Sterbeort nicht bekannt

Wohnorte

Cantu, Italien

Orte der Verfolgung

Stalag VIIB in Memmingen

Zwangsarbeit bei der Lechchemie, Gersthofen

Weitere Informationen

Aldo Moscatelli, geb. am 5. Juni 1921 in Cantu, Italien

Zwangsarbeit bei der Lechchemie in Gersthofen

Aldo kommt im Verlauf des Oktober 1943 nach dem Waffenstillstand des Badoglio-Regimes mit den Alliierten ins Stalag VIIB in Memmingen, von dort aus mit weiteren Italienischen Militär-Internierten (I.M.I.) nach Gersthofen, wo er bei der Firma Farbwerke Hoechst Zwangsarbeit verrichten muss und zahlreichen Demütigungen ausgesetzt ist. Über die Arbeits- und Lebensbedingungen bei der Firma Farbwerke Hoechst geben die Tagebücher von Giorgio Gregori sehr detailliert Auskunft.

Post für Aldo Moscatelli ins Stalag VII B in Memmingen durch seinen Bruder Luigi.

 

Am 27.8.1944 wird Aldo Moscatellis aus dem Militärinterniertenstatus entlassen und in das zivile Arbeitsverhältnis übernommen. Am Zwangsarbeiterstatus änderte dies wenig, allerdings durften sich die Arbeiter ab diesem Zeitpunkt freier bewegen.

Gutachten über den Gesundheitszustand durch das Rote Kreuz am 23.06.1945.

 

Aldo Moscatelli und der Neffe von Sign. Marelli treffen sich im Institut für Zeitgeschichte in Como mit Dr. Lehmann vom Paul-Klee-Gymnasium, der ihnen die Ergebnisse der Forschungsarbeit des PKG sowie eine symbolische „Entschädigung“ überreichte, 12.04. 2003. (v.l.n.r. Sign. Marelli, Maura Merazzi, Dr. Bernhard Lehmann und Aldo Moscatelli)

Stadtarchiv Gersthofen

Interview mit Aldo Moscatelli in Como am 12.4.2003