Irma Lichtenauer, geb. Hummel

Geboren:
19.06.1903, Buttenwiesen
Gestorben:
22.09.1974, Augsburg

Wohnorte

Buttenwiesen, Hs.Nr. 71 ½ (heute Schlossergasse 8)
Augsburg, Ulmer Str. 205, Kaiserstraße 45 (heute Konrad-Adenauer-Allee), Halderstr. 6, Mozartstr. 5 ½
Berlin - Anschrift unbekannt
Augsburg Maximilianstr. 71, Halderstr. 6, Wintergasse 1, Fritz-Hintermayr-Str. 7

Orte der Verfolgung

Ghettohäuser Halderstr. 6 und Mozartstr. 5 ½,
Konzentrationslager Auschwitz, Auschwitz Birkenau, Ravensbrück und Malchow

Biografie

Etwa 8000 Menschen überlebten das Todeslager Auschwitz.
Eine von ihnen war die Augsburgerin

Irma Lichtenauer, geb. Hummel

Geb. 19.6.1903 in Buttenwiesen
Gest. 22.9.1974 in Augsburg

Letzter frei gewählter Wohnsitz vor der Deportation:
Kaiserstraße (Konrad-Adenauer-Allee) 45

Elternhaus, Jugend und Berufstätigkeit

Irma Lichtenauer, geb. Hummel, wurde am 19. Juni 1903 in Buttenwiesen geboren. Ihre Eltern waren der Handelsmann Josef Hummel und seine Ehefrau Thekla, geb. Mändle. Thekla Mändle stammte aus Kriegshaber und war nach ihrer Heirat 1902 zu ihrem Ehemann nach Buttenwiesen gezogen. Die Mändles gehörten zu den alteingesessenen jüdischen Familien Kriegshabers.1
In Buttenwiesen zählten sich im Jahr 1910 148 der 826 Einwohner des Ortes zur jüdischen Gemeinde, die seit 1571 bekannt ist. Die Familie Hummel gehört zu den alteingesessenen Familien. Auf dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs steht der Name Theodor M. Hummel. Unter den Deportierten und Ermordeten sind sieben mit dem Namen Hummel.2 In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und bis ca. 1930 waren die Juden in das dörfliche Leben integriert.
Irma Hummel besuchte sicher die jüdische Schule in Buttenwiesen. Sie bestand von 1846 bis 1932. Schulakten sind nicht erhalten.
Die Familie Hummel verkaufte 1913 ihr Haus und zog 1915 nach Augsburg Kriegshaber. Sie wohnte nun in der Ulmer Straße 205, Theklas Geburts- und Elternhaus gegenüber der Synagoge.3 Auch Irma lebte bis zu ihrer Heirat dort. Joseph betrieb von 1917 bis 1919 in Kriegshaber einen Zigarrenhandel. Die Nationalsozialisten missbrauchten das Gebäude später als Ghettohaus.4 In den Jahren 1915 bis 1917, möglicherweise auch länger, besuchte Irma Hummel das Maria-Theresia-Gymnasium.5 Wo sie anschließend eine Ausbildung zur Bürokauffrau machte, war nicht herauszufinden.
Vom 1. Oktober 1937 bis 30. September 1938 arbeitete Irma Hummel als Kontoristin bei der Firma Höxter (Textilhandel) und in Teilzeit in der Kanzlei des Rechtsanwalts Dreifuß. Ab 1. Januar 1940 war sie bis zu ihrer Deportation bei der Israelitischen Kultusgemeinde, bzw. bei deren Rechtsnachfolger „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland Zweigstelle Augsburg“ als Sekretärin angestellt. Zusammen mit Ludwig Friedmann hat sie 1938 die Kultusgemeinde aufgelöst.6

Heirat mit Julius Lichtenauer

Am 11.12.1941 heirateten Irma Hummel und Julius Lichtenauer (geb. 1886). Er wird in der Heiratsurkunde als ehemaliger Kaufmann bezeichnet. Firmen in jüdischem Besitz gab es 1941 in Deutschland nicht mehr.7

Ulmer Str. 205 (links)

Aus den Adressbüchern der Stadt Augsburg und der Gewerbekartei ergibt sich folgende Familiengeschichte der Brüder Lichtenauer: 1901 wird der damals 28-jährige Bruder von Julius Lichtenauer Sigmund als Teilhaber der Schuhgroßhandlung Lichtenauer und Neuburger am Kaiserplatz 8 (jetzt Theodor-Heuss-Platz) genannt. Laut Irma Lichtenauer war die Firma im Jahr 1899 gegründet worden.8 Ab 1904 wird Sigmund Lichtenauer als Alleininhaber angegeben.9 1913 erscheint sein Bruder Julius aus Brünnau in Unterfranken mit der Berufsangabe Reisender in Augsburg. 1915 bis 1919 betätigt er sich in der Singerstraße 14 im Lederhandel.10 1920 wird er als Teilhaber der Firma Sigmund Lichtenauer angemeldet. Der unverheiratete Julius bezog nacheinander verschiedene Wohnungen im Bismarckviertel.11 Ab 1938 wohnt er bei Familie Reiter in der Kaiserstraße 45. Die Vermieterin Frieda Reiter war eine Cousine von Irma Lichtenauer.12 Nach ihrer Heirat wohnten Irma und Julius Lichtenauer weiter in der Kaiserstraße 45.13

Kaiserstr. (Konrad-Adenauer-Allee) 45

1938 stellt die Industrie- und Handelskammer Augsburg zur Schuhgroßhandlung Lichtenauer fest: „Es besteht ein gewisses Interesse daran, diesen an sich gesunden Betrieb, der noch in den letzten Jahren Umsätze von mehreren hunderttausend Mark erzielen konnte, zu erhalten und in nichtjüdischem Besitz weiterzuführen.“14 Der Angestellte der Lichtenauers Gottfried Müller kaufte zusammen mit zwei Teilhabern die Großhandlung zum Preis von 53.314,78 RM. Sie firmierte nun unter dem Namen Müller, Kohle und Co und verlagerte den Firmensitz 1970 an den Holzweg im Bärenkeller.15 Der Erlös kam auf ein Konto, über das die Inhaber nur mit Genehmigung des Finanzpräsidenten verfügen konnten.
Auch die Mutter von Julius und Sigmund, Ernestine Lichtenauer, führt nach dem Tod ihres Mannes seit 1905 in Gerolzhofen in Unterfranken ein Schuhgeschäft im Einzelhandel. Julius, Sigmund und weitere sieben Geschwister waren in Brünnau bei Gerolzhofen in Unterfranken geboren.16 Der ältere Bruder Sigmund (geb. 1873) wurde am 5.8.1942 mit seiner Frau Paula aus dem Ghettohaus Hallstraße 14 nach Theresienstadt deportiert und beide starben dort bald darauf. Ihre Tochter Ilse (geb. 1907) wurde im März 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.17 Auf diesem Transport waren 219 Jüdinnen und Juden, davon 97 aus Augsburg und 14 aus Ichenhausen, Neuburg und Neu-Ulm.18

Auschwitz: Deportation und Überleben

Im Mai 1942 mussten Irma und Julius Lichtenauer ihre Wohnung in der Kaiserstraße 45 verlassen und bis Februar 1943 in das Ghettohaus Halderstraße 6 bei der Synagoge ziehen und dann die fünf Wochen bis zu ihrer Deportation im Ghettohaus Mozartstraße 5 ½ zubringen.19 Ihr Hausrat wurde vom Finanzamt Augsburg Stadt in einem Lieferschein mit einem Wert von 790 RM taxiert und kam zum Teil an die neuen Mieter in der Mozartstraße, Künstler der Städtischen Bühnen.20
Schon zur Zeit des Novemberpogroms 1938 hatten Sigmund und Julius Lichtenauer Augsburg kurzzeitig verlassen müssen und bei ihrer Familie in Gerolzhofen Schutz gesucht, wo sie dann verhaftet wurden.21
Am 8. März 1943 wurden Irma und Julius Lichtenauer von Augsburg aus zunächst in das sog. „Judenlager“ Berg am Laim und am 16. März nach Auschwitz deportiert.22 Irma Lichtenauer gab dazu nach dem Krieg bei der Kriminalpolizei Augsburg zu Protokoll: „Ich wurde am 8.3.1943 in Augsburg mit meinem Mann zusammen festgenommen und nach Birkenau in das KL (Konzentrationslager) transportiert. Bei der Ankunft in Birkenau wurden mein Mann und ich sofort getrennt. Seit diesem Zeitpunkt habe ich von meinem Mann nichts mehr gesehen. Etwa im Juni oder Juli wurde ich von Birkenau in das Hauptlager Auschwitz verlegt. Dort verblieb ich bis zum 18.1.1945, dem Tag, an dem das Lager evakuiert wurde. Meine Häftlingsnummer war 38437. (Tätowierung am Unterarm! Anm. Verf.) Im Nebenlager Birkenau war ich einem Arbeitskommando zugeteilt, das Außenarbeiten in Form von Steine tragen verrichten musste.“23
Im Hauptlager wurde die Augsburgerin Sekretärin der Lagerleitung und musste Belegungs- und Totenbücher schreiben. Gernot Römer fügte an: „Da ging ihr die Arbeit nicht aus“.24 Sie schrieb über diese Zeit in einem Brief an eine befreundete Familie: „…ich habe Tag und Nacht die Flammen von den Krematorien empor lodern sehen und die Gaskammern waren ständig in Funktion …“.25 Einmal wurde sie gezwungen, Zeugin einer Hinrichtung von neun Polinnen durch Erhängen zu sein. „Ich habe meinen Kopf gesenkt, um nicht zusehen zu müssen.“26
Diese Aussagen zum Auschwitzprozess und zum Spruchkammerverfahren Hans Grahammer sind die wesentlichen Aufzeichnungen ihrer Erinnerungen. Irma Lichtenauer ist das einzige Mitglied der Augsburger Vorkriegsgemeinde, das Auschwitz überlebt hat. Außer ihr kamen 1945/46 noch 25 Angehörige der Gemeinde zurück aus Theresienstadt oder Verstecken.27
Nach dem 18. Januar 1945 kam Irma Lichtenauer nach 22 Monaten in Auschwitz für einen Monat ins KZ Ravensbrück und von dort nach einem grausamen Evakuierungsmarsch mit vielen Toten ins Außenlager Malchow in Mecklenburg, wo sie am 2. Mai von sowjetischen Truppen befreit wurde. In der Kleinstadt Plau in Mecklenburg wurde die völlig erschöpfte Frau von einer barmherzigen Bewohnerin aufgenommen und dann im dortigen Krankenhaus gesund gepflegt. Anschließend lebte sie etwa ein halbes Jahr in Berlin und kam im Februar 1946 nach fast drei Jahren wieder zurück nach Augsburg.28

Nach der Befreiung

Wieder arbeitete sie bei der Kultusgemeinde als Korrespondentin und Sekretärin des Treuhänders und Gemeindevorsitzenden Hugo Schwarz. Bis 1957 war sie als einzige Frau Mitglied des Gemeindevorstands.29
Als Überlebende von Auschwitz sagte sie als Zeugin gegen die Täter aus, so am 8.5.1950 im Spruchkammerverfahren gegen den Augsburger Gestapobeamten Johann Grahammer, den Verantwortlichen für die Deportationen aus Augsburg. Grahammer wurde zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt, was mit seiner Internierung im Lager Göggingen verbüßt war. In einem Strafverfahren wegen Körperverletzung im Amt bekam er 1953 von der Strafkammer des Landgerichts Augsburg eine Freiheitsstrafe von 8 Monaten. Bei der Festnahme des jüdischen Physikers Dr. Cosmann, der sich versteckt hatte, hatte er diesen blutig geschlagen.30 Am 23.5.1960 wurde Irma Lichtenauer außerdem vom Landeskriminalamts Bayern als Zeugin von der Kriminalpolizei Augsburg vernommen, wobei ihr 599 Namen von Tätern vorgelesen wurden.31 Ihre Aussage war eine von 1400 Zeugenaussagen im ersten Auschwitzprozess in Frankfurt a.M., angestoßen vom legendären Staatsanwalt Fritz Bauer.32
Irma Lichtenauer strengte Wiedergutmachungs- und ein Entschädigungsverfahren an. Das Haus Ulmer Straße 205, das 1943 durch „Vermögensverfall“ an das Deutsche Reich gefallen war, wurde 1951 nach drei Jahren Verfahrensdauer durch Spruch der Wiedergutmachungskammer an die Erben Irma Lichtenauer und den Sohn der Schwester ihrer Mutter Yehuda Rosenbaum in Israel rückerstattet.33 Ob sie für entzogene Wertpapiere im Wert von annähernd 90.000 RM und für 37.000 RM bezahlte Judenvermögensabgabe entschädigt wurde, bleibt nach Aktenlage ungeklärt.34 Für die arisierte Firma einigte sie sich mit den nunmehrigen Eigentümern in einem Vergleich auf eine Beteiligung am Umsatz.35
Im März 1974 zog Irma Lichtenauer von der Maximilianstraße 71 in den Bungalow 24 des Servatius Seniorenheims in der Fritz-Hintermayr-Str. 7. Sie starb am 22.9.1974 im Vincentinum in Augsburg36 und wurde auf dem Israelitischen Friedhof in Augsburg bestattet. Rabbiner Grünewald aus München hielt die Trauerfeier. Die Grabstätte liegt im südlichen Teil, Reihe S 28, Grab 8.37 Irma Lichtenauer wurde 71 Jahre alt. In der Todesanzeige wird ein schweres Leiden genannt.38
In einem undatierten Schreiben „Angaben von Herrn Dir. Vierbacher“ heißt es: „Sie war von Familie Schwarz aufgenommen worden (1946 Anm. Verf.) und nach dem Tod von Frau Schwarz pflegte sie Herrn Schwarz bis zu dessen Tod (am 16.10.73 Anm. Verf.) Im Herbst vergangenen Jahres hat sie über Schmerzen berichtet und seit Frühjahr hat sich abgezeichnet, dass es eine sehr schwere Krankheit ist. Am 9. Juli 1974 kam sie ins Vincentinum und ist dort verschieden.“39

Todesanzeige in der Augsburger Allgemeine, 23.09.1974
Grab auf dem Israelitischen Friedhof in Augsburg

Alfred Hausmann, März 2025

Ich danke den Herren Feuerer (Stadtarchiv Augsburg), Dr. Mordstein (Stadtarchiv Wertingen) und Shaykhit (Archiv der IKG) für hilfreiche und kompetente Unterstützung.

Fußnoten
  1. StadtAA Standesamt Augsburg, Eheschließung Lichtenauer Hummel Teil 1.jpg. und Teil 2 jpg, StadtAA Standesamt Augsburg, Nr. C 288 1942 Tod Hummel Thekla und Nr. C 2136 Tod Hummel Josef jpg
  2. Alemannia Judaica: Buttenwiesen, https://www.alemannia-judaica.de/buttenwiesen_texte.htm, Haus der bayerischen Geschichte: Buttenwiesen, Spuren jüdischen Lebens in Bayern, https://hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/buttenwiesen/156
  3. StadtAA, Meldekartei, Hummel Josef S.1 und 2 jpg und Hummel Thekla, S.1 und 2 jpg; Aufzeichnungen Franz Neuner: Kataster 1927, S. 184 (Mitteilungen von Herrn Dr. Mordstein via E-Mail vom 15.01.2025)
  4. StadtA A Gewerbekartei 1 Hummel Josef jpg, Souzanna Hazan, Benigna Schönhagen: Das jüdische Kriegshaber, Lindenberg 2016
  5. Spurensuche Maria-Theresia-Gymnasium, Hummel Irma https://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/spurensuche/index_extern.html
  6. Bayer. Hauptstaatsarchiv: Bayer. Landesentschädigungsamt LEA 54963, Auskunft Irma Lichtenauer
  7. StadtAA Standesamt Heirat 1734 1941 und Eheschließung Lichtenauer Hummel Teil 1 und 2 jpg
  8. StaaA Wiedergutmachungsbehörde Va 9; Einwohnerbuch der Stadt Augsburg 1901
  9. Einwohnerbücher der Stadt Augsburg 1901 und 1904
  10. Stadt AA Gewerbekartei 1 Lichtenauer Julius Teil 2 jpg; Einwohnerbuch der Stadt Augsburg 1913
  11. StadtAA Gewerbekartei 1 Lichtenauer Julius Teil 3 jpg; Einwohnerbücher der Stadt Augsburg 1913 -1937
  12. Mitteilung von Herrn Dr. Mordstein, Buttenwiesen, via email vom 15.01.2025
  13. StadtAA Standesamt Augsburg Heirat 1734 1941 Lichtenauer Hummel Teil 1 (10)
  14. Bayerisches Wirtschaftsarchiv K 9/2140
  15. Adressbücher der Stadt Augsburg 1940-2002, bes. 1969 und 1970; StaaA Augsburg Wiedergutmachungsbehörde V für Schwaben a-Akten, hier a 9
  16. https://www.badkissingen.de/media/www.badkissingen.de/org/med_34163/129107_16_6_die_familie_lichtenauer_chronik_jued_lebens_in_kg_beck_3-23.pdf.pdf
  17. Gedenkbuch Erinnerungswerkstatt Augsburg: A. Hausmann: Das „Judenhaus“ Hallstr. 14, S. 24, Römer S. 296
  18. Statistik des Holocaust https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger.html
  19. StadtAA Polizeibogen Polizeirevier 1 Kaiserstr. 45, Halderstr. 6, Mozartstr. 5 1/2
  20. Archiv IKG Augsb. Lieferschein Finanzamt Augsburg, Ord 85 A Nr. 137 Lichtenauer Julius jpg
  21. StaaA Augsburg Wiedergutmachungsbehörde Va 9
  22. StaaA Augsburg Wiedergutmachungsbehörde Va 9; Statistik des Holocaust Dep.liste https://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger.html
  23. Archiv der IKG Ord 118 Z13 S1Vernehmung Irma Lichtenauer 23.5.1960 (Kopie) Bayerisches Landeskriminalamt 5737 (Original im LaA Hessen)
  24. G. Römer: All die Millionen sah ich sterben, Wertinger Zeitung Nr. 55/03 v. 7.3. 2003
  25. G. Römer: Ein später Fund auf dem Dachboden, Wertinger Zeitung Nr. 56/11 v. 9.3.2011
  26. wie Anm. 23
  27. Archiv IKG Ord 001 Z13 jpg
  28. Bayer. Hauptstaatsarchiv: Bayer. Landesentschädigungsamt Fol. 3; und wie Anm. 23
  29. Römer S. 196, Archiv der IKG: Erklärung I. Lichtenauer zum Austritt Ord 10042 Z 10 20 jpg und Ord 101 Z09 jpg
  30. StaaAM Spruchkammerakte Johann Grahammer K 545 darin Beiakt Verfahren 4Kls 09/51
  31. wie Anm. 23
  32. https://de.wikipedia.org/?title=Frankfurter_Auschwitzprozess&redirect=no
  33. StaaA Augsburg Bayerisches Landesamt für Vermögensverwaltung und Wiedergutmachung 124
  34. StaaA Augsburg Wiedergutmachungsbehörde V JR 637
  35. StaaA Wiedergutmachungsbehörde Va 9
  36. StadtAA Meldekartei Lichtenauer Irma S. 2 (12) jpg, und StadtAA Standesamt Augsburg Nr. C2742 1974 Tod Lichtenauer Irma (7) jpg
  37. Archiv IKG Brief Rabbiner Grünewald an Julius Spokojny Ord 35A Z04 jpg , Gräberliste von Yehuda Schenef
  38. Augsburger Allgemeine 23.09.1974
  39. Archiv IKG Ord 10042 Z 10 26
Quellen- und Literaturverzeichnis
Unveröffentlichte Quellen:

• Stadtarchiv Augsburg: Meldekarten, Polizeibögen, Gewerbekartei, Standesamtsurkunden
• Staatsarchiv Augsburg: Nachlassakte Lichtenauer Julius, Rückerstattungsakten, Wiedergutmachungsakten,
• Staatsarchiv München: Oberfinanzdirektion München, Staatsanwaltschaften München, Spruchkammerverfahren Grahammer,
• Hauptstaatsarchiv München: Landesamt für Entschädigung
• Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg: 40 Kopien von Archivgut mit Bezug zu Irma Lichtenauer

Veröffentlichte Quellen:

• Römer Gernot: An meine Gemeinde in der Zerstreuung, Augsburg 2007
• Adressbücher (bzw. Einwohnerbücher) der Stadt Augsburg, Jahrgänge 1899-2002

Internet:
Literatur:

• Seliger Hubert: Ich war mein ganzes Leben hindurch ein guter Deutscher, Gerstetten 2024
• Kasberger Erich: Täter und Täterinnen im öffentlichen Dienst, in Gestapo und in den Konzentrationslagern in: Kraus Marita (Hrsg.): Rechte Karrieren in München, München 2010
• Benz Wolfgang und Distel Barbara (Hrsg.): Der Ort des Terrors, Bd. 4: Flossenbürg, Mauthausen, Ravensbrück, München 2006